Herzöge mit bitterer Niederlage gegen direkten Konkurrenten

20. Januar 2019
Große Enttäuschung bei Herzöge-Trainer Steven Esterkamp nach der erneuten Niederlage. Fotos: Reinelt/PresseBlen.de
Wolfenbüttel. Die Enttäuschung war groß im Lager der MTV Herzöge Wolfenbüttel. Gegen den direkten Konkurrenten Itzehoe Eagles gelang am Samstagabend in der Lindenhalle nicht der so dringend benötigte Befreiungsschlag. Das Team von Trainer Steven Esterkamp unterlag mit 62:67. Ein Beitrag von Nicolas Grundmann.

Herzöge unterliegen Itzehoe mit 62:67

Es war alles andere als ein Basketball-Leckerbissen, den die Zuschauer da am gestrigen Samstagabend in der Lindenhalle geboten bekamen. Beiden Teams war die Bedeutung der Begegnung deutlich anzumerken, insgesamt 40 Ballverluste (Herzöge 18, Eagles 22) und schwache Wurfquoten auf beiden Seiten waren die Folge.

Nach schwachem Start der Gastgeber (9:16 nach zehn Minuten), brachten ein starkes zweites Viertel und ein erfolgreicher Dreipunktewurf von Boo Osborne kurz vor der Halbzeitsirene eine herzögliche Fünf-Punkte-Führung (30:25) nach zwei von vier Vierteln. Ansonsten galt für US-Boy Osborne jedoch das Gleiche wie für seine Mitspieler: Der Wille war da, spielerisch haperte es jedoch. Trotz erneut mangelhafter Trefferquote (19%) versuchten es die Lessingstädter Korbjäger ganze 27 Mal fernab der Dreierlinie, suchten dagegen zu selten Abschlüsse in Korbnähe.

Mitte des dritten Viertels konnten die Eagles ausgleichen (35:35, 25.). Anschließend wogte das Spiel hin und her, vier Punkte in Folge brachten den Gästen vor dem Schlussabschnitt eine 51:47-Führung. Aber auch die Gäste aus Schleswig-Holstein taten sich schwer und konnten sich auf nicht mehr als sieben Punkte absetzen (51:58, 34.). Jedoch hatten sie in Stefan Schmidt den überragenden Spieler des Abends in ihren Reihen. Der erfahrene 120-Kilo-Mann glänzte neben seinen 12 Punkten und fünf Assists vor allem mit starken 17 Rebounds und war gemeinsam dem Trio Zahariev, Haake und Nyberg Sieggarant für die Gäste, die sich in einer spannenden Schlussphase letztlich verdient durchsetzen konnten.

Die Sitaution in der ProB wird damit nicht einfacher für die Wolfenbütteler. Aktuell beträgt der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz zwei Siege, Konkurrent Dresden tritt am Sonntag noch zuhause gegen Iserlohn an.

Zahlen & Fakten

MTV Herzöge Wolfenbüttel: Kovacevic 15 (6 Rebounds), Bilski 14, Figge 10 (6 Assists), Hübner 10 (9 R), Osborne 9 (5 Steals), Gertz 2 (5 A, 6 R), Okao 2 (6 R), Mpacko.

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