Herzöge Okao und Mpacko in einer WG wiedervereint

12. September 2018 von
Wohnen jetzt in einer WG zusammen: Anthony Okao und Samuel Mpacko. Foto: MTV Herzöge
Wolfenbüttel. Herzöge-Neuzugang Anthony Okao und der langjährige Leistungsträger Samuel Mpacko kennen sich schon lange. In der Lessingstadt sind die zwei Basketballer nun in einer WG wiedervereint. 

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Man kennt sich noch aus JBBL-Zeiten in Göttingen. Für Okao war es der Beginn seiner leistungsorientierten Basketballkarriere, Samuel Mpacko kam damals als Externer aus Hannover regelmäßig mit dem ICE ins Training.

In Wolfenbüttel sind die beiden 20-jährigen nun wieder vereint und teilen sich eine Wohnung. Zwar haben sie sich in den Jahren dazwischen nie aus den Augen verloren, die Wege verliefen jedoch sehr unterschiedlich. Während Samuel für sein letztes NBBL-Jahr nach Braunschweig zog, von wo der Guard mit einer Doppellizenz ausgestattet seit nun schon zwei Jahren auch für die Herzöge auf Korbjagd geht, führte Anthonys Weg weit entfernt von der niedersächsischen Heimat zunächst nach München, ehe es ihn mit Zwischenstation in Gießen nach Wolfenbüttel führte.

Ein wichtiger Grund, seine Zelte in Gießen nach nur einem Jahr wieder abzubrechen, war Herzöge-Trainer Steven Esterkamp. „Hier in Wolfenbüttel habe ich in meinem ersten Monat schon richtig viel Einzeltraining mit Steven gemacht und das ist genau das, was ich brauche“, so der 2,08m-Forward. Überhaupt sei ihr Alltag mit 2-3 Einheiten pro Tag sehr trainingsintensiv. „Wir leben hier wie Profis“ sagt Mpacko, der mittelfristig ein Studium beginnen, sich bis dahin aber genau wie sein Mitbewohner auf Basketball konzentrieren möchte.

Dass sie sich eine Wohnung teilen gefällt den beiden, gemeinsam gekocht haben sie bis jetzt allerdings noch nicht. „Häufig essen wir auswärts oder es kocht jeder für sich. Aber ich denke demnächst ist es vielleicht soweit“, gewährt Okao einen Einblick ins WG-Leben.

Für ihn gibt es in Wolfenbüttel noch ein weiteres Wiedersehen: Bei den Herzögen trifft er mit Co-Trainer Torben Steinberg seinen ersten Basketball-Trainer wieder. „Torben hat mich zum Basketball gebracht und war in Göttingen zusammen mit seinem Bruder mein erster Coach. Er hat jetzt auch den Kontakt zu Steven hergestellt“.

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