Herzöge von der Rolle, deutliche Pleite gegen BSW Sixers


14. Januar 2019 von
Zu keinem Zeitpunkt bei Normalform: Herzöge Wolfenbüttel. Fotos: Jan F. Helbig/PresseBlen.de
Wolfenbüttel. Es war ein Abend zum Vergessen für die MTV Herzöge Wolfenbüttel. Im wichtigen Heimspiel gegen die BSW Sixers aus Sandersdorf unterlag das Team von Headcoach Steven Esterkamp mit 51:80 (20:32). Vor allem im zweiten und vierten Viertel präsentierten sich die Hausherren dabei allzu verhalten.

In der Tat war es kein Tag der Herzöge, die unter dem Strich schwache 27 Prozent aus dem Feld trafen (6 Prozent Dreier). Kein Akteur sollte dabei Normalform erreichen – geschweige denn eine zweistellige Punkteausbeute. Moritz Hübner, Luis Figge und Dejan Kovacevic waren mit jeweils neun Zählern noch die erfolgreichsten. Neben Topscorer Terence Williams (14) fanden sich bei den Gästen gleich vier weitere Spieler im zweistelligen Bereich wieder.

Zu Beginn war es eine ausgeglichene Partie mit viel Hektik und Ballverlusten auf beiden Seiten. Mit 14:9 (9.) fanden die Herzöge besser in das Spiel, die Sixers kamen gegen Ende des Viertels 14:13 heran.

Lediglich sechs Punkte gelangen den Wolfenbüttelern im zweiten Abschnitt, der Spielfaden beim Esterkamp-Team war vollends gerissen. Aus der Distanz trafen sie nur 3 von 13 mäglichen Punkten. Die Sandersdorfer hingegen waren aktiver und griffiger und zogen ihren Nutzen aus der herzoglichen Verunsicherung (8 Turnovers), die in einem 12-Punkte-Abstand zur Pause mündete (20:32).

Nach Wiederanpfiff agierten die Hausherren phasenweise wieder auf Augenhöhe, der Rückstand schmolz trotz besserer Ballkontrolle und den offensiven Minuten nicht. Mit zwei Treffern vom Perimeter stellte Luka Petkovic gar auf 43:29 (26.), die Sixers fanden stets die richtige Antwort. Im Schlussviertel liefen die Gäste noch einmal richtig davon. 20 Punkte in den letzten sechs Minuten und Highlight-Aktionen von Terrence Williams, der alleine 9 Punkte im 4.Viertel – per Dunking oder Blockshot – beisteuerte, machten die Niederlage am Ende deutlich.

Dank der zeitgleichen Niederlagen von Itzehoe und Dresden bleibt der Abstand der Herzöge zu den unmittelbaren Konkurrenten unverändert bei vier Punkten. 

Zahlen & Fakten

Herzöge Wolfenbüttel: Figge 9 (6 Reb), Hübner 9, Kovacevic 9 (7 Reb), Osborne 7, Bilski 6, Okao 5, Mpacko 3, von Waaden 2, Gertz 1, Pöschel

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