HGW-Nachwuchs: runder Geburtstag bei den 17.LöwenClassics

1. Februar 2018
Marie Ligges, Siegerin des HGW-Bundesnachwuchschampionat 2017 mit Hans Günther Winkler und Ihrem Vater, Kai Ligges. Foto: Foto-Design gr. Feldhaus

Braunschweig. Es geht um Gefühl, um den möglichst perfekten Sitz und um gute Nerven: Zum 17. Mal Braunschweiger LöwenClassics, zum zehnten Mal mit dem HGW-Bundesnachwuchschampionat gefördert durch die Horst-Gebers-Stiftung!


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Bundestrainer Peter Teeuwen freut sich auf das Aufeinandertreffen von Deutschlands besten Nachwuchs-Springreitern in der Braunschweiger Volkswagen Halle vom 2. bis 4. März: „In den vergangenen Jahren hatten wir meist einige sehr gute Spitzenreiter, die herausragten. In diesem Jahr haben wir eine breite gute Masse.“ 1988 wurde diese Prüfung von HGW, Hans Günter Winkler, ins Leben gerufen, vor genau 30 Jahren. Die Bedeutung der Prüfung, in der es um Sitz, Einwirkung und gefühlvolles Reiten geht, dürfte bis heute noch gewachsen sein – nicht zuletzt durch die ‚Big Names‘, die so ihre Laufbahn starteten. ‚Big Names‘ wie Ahlmann, Ehning, Deußer und Kutscher.

Nur die besten U19-Reiter dürfen in der Braunschweiger Volkswagen Halle an den Start gehen und um den Finalsieg kämpfen. Der Weg dorthin ist nicht einfach. Bundesweit standen im vergangenen Herbst sechs Sichtungsturniere auf dem Programm. Mit 229 Starts bewarben sich die U19-Reiter um 60 Plätze in den beiden Auswahl-Lehrgängen in Warendorf. Nur 25 von diesen 60 erhielten nun einen Startplatz für das Finale bei den LöwenClassics. Diese 25 müssen sich in Braunschweig in Stilspringen der Klasse M beweisen, für die besten Vier geht es ins Finale mit einem Pferdewechsel. Beim Pferdewechsel kommt für die U19-Reiter einiges zusammen: Sie müssen sich in kürzester Zeit auf ein neues Pferd einstellen, erfühlen wie ‚Gas und Bremse‘ funktionieren, möglichst fehlerfrei und in bestem Stil einen M-Parcours absolvieren und das alles vor der bekannten Braunschweiger Kulisse. Da sind nicht nur Können und Gefühl gefragt, sondern auch verdammt gute Nerven!

Das alles hat im vergangenen Jahr Marie Ligges nahezu perfekt unter einen Hut gebracht. Die Aschebergerin siegte nicht nur im HGW-Bundesnachwuchschampionat bei den LöwenClassics, sie hatte auch wenige Wochen zuvor beim ‚Goldenen Sattel‘ in Leipzig dominiert. Ligges – ein bekannter Name in der Pferdeszene. Opa Fritz Ligges war unter anderem Mannschafts-Olympiasieger mit der deutschen Spring-Equipe bei den Olympischen Spielen in München. Bekannte Namen findet man auch in der Starterliste des diesjährigen Nachwuchschampionats. Mit Mia-Charlotte Becker ist die Tochter von Bundestrainer Otto Becker am Start. Und mit Laura Hetzel die Tochter von Nationenpreisreiter Holger Hetzel, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Für das 10. HGW-Bundesnachwuchschampionat in Braunschweig wurden folgende Paare nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):

01. Pia Alfert mit Call me Charly Brown,
20. Mia-Charlotte Becker mit Wilane
03. Hanno Berenzen mit Zalido
04. Johannes Brodhecker mit Quashquai
05. Michel Brosswitz mit Chain
06. Celine Frieß mit Classic Fashion
07. Jannes Göhlfennen mit Christiano Ronaldo B
08. Isabelle Grandke mit Let’s Fetz
09. Laura Hetzel mit Hulapalu
10. Marvin Jüngel mit Chica Tania,
11. Anna Jurisch mit Questro Vincitore
12. Mylen Kruse mit Caitano
13. Tobias Kuhlage mit Cocobongo CR
14. Amelie Kunkel mit BRS Captain Citaro
15. Emilia Löser mit Lesodero
16. Felix Raude mit Grotta
17. Britt Roth mit Caboto
18. Johanna Schulze Thier mit Candanello
19. Natalia Stecher mit Coulyn
20. Lasse Thormählen mit Chalana
21. Jamie Van de Sand mit Allegra
22. Vicky Venschott mit Guimmerdor
23. Alicia von Daniels mit Calista
24. Marc Wieting mit Captain Jack und
25. Johanna Zander-Keil mit Lord Lucie.

Die Reservisten sind:
1. Luis Jobst mit Chivas
2. Jamila Malin Jung mit Eclair
3. Jane Sophie Dethlefsen mit Cris Cab und
4. Louisa Petersen mit Carlanda.

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