Icefighters 1b gegen Bremen im Finale der Landesliga Nord

22. März 2018 von
Das Team der 1b tritt im Finale gegen Bremen an. Foto: Salzgitter Icefighters

Salzgitter. Die Reserve der TAG Salzgitter Icefighters spielt am kommenden Wochenende um die Norddeutsche Landesliga-Meisterschaft und damit auch um den Aufstieg in die Verbandsliga Nord. Am Freitag (20.00) geht es zu den Weserstars Bremen II, am Sonntag (18.00) läuft die Zweitvertretung des Regionalliga Nord-Meisters am Salzgittersee auf.


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Gatzka und Tschirner unterstützen

Neben gestandenen Spielern wie David Jasieniak, Andre Kiene, Sebastian Kotke, Dennis Zapfe, Martin Gapinski oder Mario Breneizeris, wird die 1b auch von Maik Gatzka und Lars Tschirner aus der ersten Mannschaft die Icefighters-Reserve im Finale unterstützen. 

Aus dem Keller an die Spitze

Nachdem die Saison für die Stahlstädter mit zwei deutschen Niederlagen gegen Timmendorf begann (4:21 und 6:17), arbeitete sich das Team um Spielertrainer David Jaseniak kontinuierlich aus dem Tabellenkeller nach oben. Eine sagenhafte Serie von elf Siegen aus zwölf Spielen bescherte der Mannschaft vom Salzgittersee die Vorrundenmeisterschaft der Gruppe B in der Landesliga Nord. Nun trifft man auf den A-Gruppensieger, die Weserstars Bremen II, deren erste Mannschaft erst kürzlich die erste Mannschaft der Icefighters im Halbfinale der Regionalliga Nord aus der Endrunde warf und sich anschließend gegen Nordhorn erneut die Meisterschaft sicherte.

Jaseniak bewundert sein Team – und sieht Chancen

Die Bremer mussten während der Hauptrunde nur eine Niederlage hinnehmen, haben ein Torverhältnis von 186:28 zu verzeichnen und werden daher als Favorit gehandelt – und auch die Weserstädter können auf Spieler der ersten Mannschaft zurückgreifen. Jaseniak erwartet dennoch zwei enge Partien und sieht seine Jungs als gut gerüstet: „Wir haben die Saison über leider nur eine Eiszeit pro Woche und die liegt zu einer Zeit, zu der andere Menschen sich schlafen legen. Dazu kommt noch, dass wir einige Schichtarbeiter im Team haben und es somit nochmal schwerer ist ein System einzuüben, da nie die kompletten Blöcke miteinander trainieren – dafür mussten wir die Spiele nutzen! Jedoch ackern die Jungs wie verrückt und setzen die Vorgaben weitestgehend sehr gut um – nun wird es Zeit sich für die Arbeit zu belohnen!“ Mit seinen 63 Toren in 14 Spielen hat der Coach selbst einen großen Anteil am Erfolg, doch bewundert vor allem den Einsatz der Spieler im Team: „Das Team organisiert sich selbst, wir haben keine Betreuer und müssen alles selber koordinieren. Die Aufgaben werden stets auf mehrere Schultern verteilt und jeder zieht mit, das spiegelt sich auch im Teamgeist wieder – wir sind über die Saison eine Einheit geworden und deswegen so erfolgreich.“

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