Icefighters unterliegen nach rasanter Partie in Bremen knapp

23. Februar 2018 von
Wieder hat es nicht zum Sieg in Bremen gereicht. Foto: Jens Bartels/Archiv

Bremen/Salzgitter. Im dritten Spiel der Playoff-Halbfinalserie der Regionalliga Nord mussten sich die Salzgitter Icefighters bei den Weserstars Bremen nach einem intensiven Spiel auf Augenhöhe erneut geschlagen geben. Die Serie steht damit 2-1 aus Sicht des Titelverteidigers.

Icefighters halten 40 Minuten lang mit

Dabei bissen sich die Stahlstädter nach einem torlosen ersten Drittel immer wieder in der Partie fest. Die Weserstars brachten sich in der 22. Minute mit Ales Jurciks 1:0 in Führung, worauf Nils Blankschyn kurz darauf die Antwort hatte und auf 1:1 (26.) egalisierte. Doch Bremen drückte weiter, lag nach einer guten Minute mit dem Treffer von Tim Maier zum 2:1 (27.) abermals vorne. Diesmal benötigte die Mannschaft von Trainer Radek Vit etwas länger um erfolgreich zu reagieren. Erst kurz vor Schluss des Mittelabschnittes gelang Justin Spenke der erneute Ausgleich zum 2:2 (39.) im Alleingang. Damit brachte sich das Team vom Salzgittersee unmittelbar vor dem Schlussdrittel in eine gute Position und zeigte den Hausherren, dass die Show noch nicht gelaufen war – eine Kampfansage!

Gegentreffer in Überzahl

So ging es auf Augenhöhe weiter hin und her, eine Partie bei der auch die Zuschauer auf ihre Kosten kamen. Es entbrannte ein harter Kampf auf dem Eis, der nicht ohne Strafen blieb. Doch statt sich im Powerplay in Szene zu setzen, mussten die Salzgitteraner einen Unterzahltreffer von Artur Galwas zum 3:2 (52.) hinnehmen. Der einzige größere Schnitzer, der am Ende jedoch den Unterschied machen sollte. Vit setzte am Ende alles auf eine Karte und schickte den Extraattacker auf das Eis – der Erfolg blieb allerdings aus, 16 Sekunden vor Schluss besiegelte Darian Wellman mit seinem Emptynetter den zweiten Heimsieg der Weserstars.

Am Sonntag um 18.00 Uhr empfangen die Icefighters die Bremer zur vierten Begegnung der Best-of-five-Serie.

„Unglaublich intensiv“

„Es war ein unglaublich ausgeglichenes und wahnsinnig intensives Spiel! Es waren nur Nuancen, die den Unterschied gemacht haben. So ist das in den Playoffs. Der entscheidende Fehler war der Gegentreffer in Unterzahl, vielleicht hätte ich da eine Auszeit nehmen sollen, das muss ich mir ankreiden. Doch wir wissen dass wir dagegen halten können, die Jungs haben alles gegeben und daher werden wir am Sonntag alles versuchen, um uns das zurück zu holen“, kommentierte der Coach unmittelbar nach der Partie.

Zahlen und Fakten

Torfolge: 1:0 (21:44) Ales Jurcik (Wellmann), 1:1 (25:33) Nils Blankschyn (Friedrich, Pelikan), 2:1 (26:44) Tim Maier (Priem), 2:2 (38:30) Justin Spenke, 3:2 (51:02) Artur Galwas (Schön/SH1), 4:2 (59:44) Darian Wellmann (Jurcik/EN)

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