Kampfgeist der Lions-Reserve zahlt sich nicht aus

2. Mai 2018
Gegen Hamburg tat sich die Reserve der Lions schwer. Symbolfoto: Maxmuenzer_photography
Braunschweig. Auf der heimischen roten Wiese reichte es für die zweite Mannschaft der Braunschweig Lions nicht zum Sieg im Traditionsduell gegen die Hamburg Blue Devils. Am Ende einer umkämpften Partie hieß es 16:20 aus Sicht der Löwen. Florian Eyermann berichtet.

Ähnlich wie in der Vorwoche fielen die ersten Punkte bereits, als einige Zuschauer noch gar nicht ihre Plätze eingenommen hatten. Nach gewonnenem Münzwurf durfte die Offense der Hamburger als erstes aufs Feld und konnte direkt im ersten Drive eine Unachtsamkeit der Lions Defense ausnutzen. Über außen brach der Runningback der Gäste durch und lief sehenswert über knapp 80 Yards zum Touchdown und damit zum 7:0 (PAT gut).

Doch der Schock bei den Hausherren währte nicht lang und es gelang ihnen, das Spiel in der Folge zu kontrollieren. Nur kurze Zeit später war es dann zunächst Kicker Mark Peschelt, der mittels Fielgoal zum 3:7 verkürzte, ehe Wide Receiver Alexander Muth nach Pass von Quarterback Esben Pedersen die Braunschweiger mit 10:7 in Führung brachte (PAT Peschelt).

Wie umkämpft das Spiel tatsächlich war, zeigte sich noch kurz vor der Halbzeitpause: abermals konnten die Hamburger die Braunschweiger Defense mit einem Pass überwinden und somit mit 14:10 die Führung zurückerobern. Mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr und gutem Zeitmanagement kam die Offensive der Lions auch noch einmal kurz vor die Endzone der Hamburger – jedoch ohne weitere Punkte zu erzielen.

In Durchgang Zwei waren es wieder die Gäste, die die ersten Punkte aufs Scoreboard bringen konnten. Erneut lief der Runningback der Blue Devils nach einem langen Drive die letzten zwei Yards in die Endzone der Braunschweiger und erhöhte somit auf 20:10 (PAT nicht gut).
Die Lions wehrten sich im vierten Viertel noch einmal mit Händen und Füßen und verkürzten durch Michael Hentschel auf 16:20, der nach einem langen Pass von Pedersen seinen Verteidiger im Laufduell schlug und ungehindert in die Endzone lief. In der Schlussphase versuchten die Gastgeber noch einmal alles um auf die Siegerstraße zu kommen – die Hansestädter konnten den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit retten.

„Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben klasse gekämpft“ zeigte sich Head Coach Gerrit Meister nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und ergänzte „jetzt geht es darum, sich den Mund abzuwischen, unter der Woche hart zu trainieren und am kommenden Samstag in Hamburg gegen die Pioneers die knappe Niederlage wieder vergessen zu machen“.

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