Kegelsportfreunde trafen sich zum 57. Mal

10. Juli 2019
Beide Klubs in bunter Reihe zum Erinnerungsfoto. Foto: Plagge
Wolfenbüttel. Das 57. Treffen der Sportkegelklubs KSG Wolfenbüttel und Lok Blankenburg in nunmehr fast genau 30 Jahren, fand in diesen Tagen in der Nord-Harz-Metropole statt. Ein Beitrag von Bodo Plagge.

KSG I gelingt Revanche in Blankenburg

In den vielen Jahren seiner Geschichte haben diese sportlichen Begegnungen nichts von ihrer Attraktivität verloren, im Gegenteil, sie gehören auf beiden Seiten fest in den Veranstaltungskalender der Klubs und passen so wunderbar in die „Städtepartnerschaft Blankenburg–Wolfenbüttel“.

In den obligatorischen Begrüßungsworten beider Vorsitzenden zu Beginn der neuesten Auflage wurde auf den Ursprung und die lange Tradition dieser Treffen hingewiesen. Ein erstes lockeres Treffen ohne Kegeln fand noch im Dezember 1989 statt, keine sechs Wochen nach dem Mauerfall. Man bedenke, in beiden Klubs hat jetzt eine junge Riege des einstigen Nachwuchses die Führung übernommen und gerade diese jungen Kegler wollen die gewachsene Tradition zwingend beibehalten.

Nach einem gemeinsamen Frühstück rollten dann auch gleich die ersten von ca. 2200 Kugeln, im 100 Wurf-Wettkampfmodus, um die begehrten Wanderpokale der I. und II. Vertretungen beider Gemeinschaften.

Nicht nur die Freude am Kegeln, sondern auch die Schmach der Heimniederlagen beider KSG-Mannschaften im Herbst letzten Jahres spornte die Wolfenbütteler besonders an, hier auf der Blankenburger 2-Bahnenanlage mindestens einen Pott zurückzuholen.

Thomas Janitschke, als Startspieler der ersten Mannschaft, setzte dieses Vorhaben gleich eindrucksvoll in Szene, spielte mit 791 Holz nur neun unter Schnitt 8 (17 unter seinem eigenen Bahnrekord) und brachte sein Team verheißungsvoll in Front.

Mit einer Mannschaftsstärke von 4 Spielern/Mannschaft gewann die KSG I mit 3034:3008 Holz in der Besetzung: Janitschke (791), Meine (753), Plagge (740) und Hille (750) gegen Lok I mit Bergmann (746), Toepfer (738), Schulze (749) und Lindner (775).

Im Vergleich der zweiten Vertretungen beider Klubs behielten die Harzer mit 2983:2852 deutlich die Oberhand. In der Besetzung Lok II: Oberdörfer (754), Ullmann (735), Schmidt (745), und Noepel (749) gegen KSG II mit Dankemeyer (737), Hesse (699), Kawala (699) und Reuß (717).

Mit einem Erinnerungsfoto und einer gemeinsamen Kaffeetafel endete der freundschaftliche Vergleich. Man trifft sich zur 58. Auflage dann am 3. Oktober in Wolfenbüttel wieder.

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