Kleine Geste, große Wirkung: Ingo Mühlberg und das HSV-Trikot

5. Februar 2018 von
Ingo Mühlberg gibt nicht auf. In dieser Woche erreicht ihn ein kleines Päckchen vom HSV. Foto. privat
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Braunschweig. Gegen Ende des Jahres sorgte ein Aufruf für große Resonanz bei unseren Lesern. Der schwer an Krebs erkrankte Ingo Mühlberg suchte einen Verein (Mehr hier). Bevor er jedoch sportlich aktiv werden konnte, musste Ingo ins Krankenhaus, wo er seitdem palliativ behandelt wird. Dort erreichte ihn diese Woche ein Päckchen, das die Sorgen kurz vergessen ließ. 


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„Bin so geflasht“

Mehr als 50 Einsendungen, darunter auch eine exklusive Einladung von Eintracht Braunschweig zum Trainingsbesuch, erreichten Ingo Mühlberg nach unserem Aufruf vor Weihnachten. Sie alle zeigten sich betroffen von Mühlbergs Schicksal und seiner starken und humorvollen Art, mit der schweren Erkrankung umzugehen. Bevor Ingo Mühlberg auf die Nachrichten antworten konnte, verschlechterte sich sein Zustand ins Dramatische. Im noch jungen Jahr musste er wieder einmal ins Krankenhaus, wo er seitdem stationär behandelt wird. Das Sportliche rückte für ihn in weite Ferne.

Kurzerhand wurden die Pressestellen von Eintracht Braunschweig und Hamburger SV aktiv und tauschten sich rege aus. Die Hanseaten schickten daraufhin etwas auf die Reise, das Mühlberg in dieser Woche erreichte. „Es lag ein Päckchen vor der Tür. Etwas zerzaust und kaputt“, berichtet Mühlberg. Doch der Inhalt ließ den bekennenden HSV-Fan kurz alle Sorgen vergessen. Darin war das aktuelle Bundesliga-Trikot des HSV in Ingos Größe. Das komplette Team des Bundesliga-Dinos hatte darauf unterschrieben und sendet beste Genesungswünsche. „Das ist mal ein Mega-Ding“, zeigte sich Mühlberg baff und fügt an: „Ich bin so geflasht!“ So war es Ingo Mühlberg ein Bedürfnis, über diesen Weg Danke zu sagen. „Wenn ich das demnächst mal anziehen kann, machen wir Fotos“, verspricht Mühlberg. 

Hut ab vor diesem Mann! Ingo Mühlberg lebt sein Leben mit dem Krebs mit Humor und Gelassenheit. Einen großen Wunsch hegt er aber noch Foto: Frank Vollmer

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