LionPride unterliegt beim Deutschen Meister in Keltern

5. November 2018 von
Starkes Tandem: Matilda Claesson (l.) und Maggie Mulligan. Foto: Moritz Eden/Archiv
Braunschweig. Das Eintracht Braunschweig LionPride hat am 7. Spieltag der DBBL eine Überraschung und den zweiten Sieg in Serie beim amtierenden Deutschen Meister Rutronik Stars Keltern verpasst. Bei der 62:76 (29:37)-Niederlage zogen sich die Braunschweigerinnen noch ohne Neuverpflichtung Shawnte Goff gut aus der Affäre, Maggie Mulligan war mit 24 Punkten die Topscorerin.

Dem Favoriten Paroli geboten

Erstmals in dieser Spielzeit lief das LionPride in der Liga mit einem Erfolgserlebnis im Rücken auf, doch das neu gewonnene Selbstvertrauen sollte sich zunächst nicht zeigen. Aufgrund der fehlenden Freigabe aus Australien musste Eintracht-Coach Peter Kortmann noch auf Shawnte Goff verzichten, sodass im Spielaufbau zusätzliche Last auf den Schultern von Matilda Claesson (heute: 36 Spielminuten) lag.

Beide Kontrahenten fanden nur schleppend in die Partie, aber Keltern verbuchte nach der herben Klatsche im Europacup gegen Montpellier den ersten nennenswerten Vorsprung (11:4, 8.). Die Eintracht-Damen antworteten mit einem 8:0-Lauf zum 12:13 und boten dem Favoriten mit kurzzeitiger Führung stark Paroli.

Im zweiten Viertel konnte das LionPride nicht an die Schlussminuten des ersten Abschnitt anknüpfen, sodass das Kortmann-Team konstant einem Acht-Punkte-Rückstand hinterherlaufen musste. In die Kabinen ging es mit 37:29 für den Meister, der bis dato keinen Ball von jenseits des Perimeters einnetzen konnte.

„35 Minuten auf Augenhöhe“

Das änderte sich nach der Pause, als die Serbin Marina Markovic allmählich Feuer fing und vier von fünf Dreiern (18 Punkte) versenkte. Bei den Braunschweigerinnen indes wollte der Distanzwurf am heutigen Tag nicht fallen (2/13 Versuche), lediglich Claesson war zweimal erfolgreich. Doch auch sie konnte es im Verbund mit der starken Maggie Mulligan nicht verhindern, dass sich die Stars zweistellig absetzen konnten (58:45).

Der Start ins Schlussviertel gehörte aber den Gästen aus Braunschweig, die einen 8:0 verbuchten und auf 58:53 herankamen. Die grünen Sternen aus Keltern fanden in der Folge jedoch zurück zu ihrem Rhythmus, der dem LionPride wieder abgehen sollte. Trotz 14-Punkte-Niederlage zog Trainer Kortmann im Anschluss ein positives Fazit: „Wir haben 35 Minuten auf Augenhöhe gegen den Deutschen Meister und Eurocup-Teilnehmer mitspielen können. Die längere Bank hat am Ende das Spiel entschieden. Wir können stolz auf dieses Team sein. Wer weiß, wie es mit Shawnte Goff gelaufen wäre.“ Wie das aussehen kann, können die Löwinnen am nächsten Samstag gegen den Rekordmeister aus Wasserburg zeigen (Tip-off 18 Uhr, Alte Waage).

Zahlen & Fakten

Eintracht Braunschweig LionPride: Mulligan 24 (8 Reb), Claesson 16 (5 Ass), Laborn 6 (8 Reb), Rupnik 6, Brennecke 4, Hatch 4, Rosemeyer 2, Brox, Haertle, Sohn Headcoach: Peter Kortmann

Viertelübersicht: 19:16, 18:13, 21:16, 18:17

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