Lions empfangen strauchelnde Kiel Baltic Hurricanes

11. Mai 2018 von
Christian Bollmann und die New Yorker Lions peilen gegen Kiel den vierten Sieg im vierten Spiel an. Foto: Agentur Hübner/Archiv
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Braunschweig. Zum Heimauftakt in der GFL Nord empfangen die New Yorker Lions am morgigen Samstag den langjährigen Konkurrenten Kiel Baltic Hurricanes im Braunschweiger Eintracht-Stadion (18 Uhr). Das Team von Headcoach Troy Tomlin peilt dabei den vierten Sieg im vierten Spiel in dieser Saison an.

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Kieler Saisonstart missglückt

Am vergangenen Wochenende feierten die New Yorker Lions mit einem souveränen 45:0-Erfolg in Hamburg einen gelungenen Auftakt in die neue GFL-Saison. Daran wollen die Braunschweiger in ihrem ersten Liga-Heimspiel anknüpfen und den Erzrivalen aus Kiel ebenfalls bezwingen. Bei den Gästen gab es in der Off-Season überraschend einen Wechsel auf der Trainerposition. Die Hurricanes und der bisherige Headcoach und Offense Koordinator Marcus Herford konnten sich nach zwei gemeinsamen Jahren nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen, weshalb zur neuen Saison Verteidigungsspezialist Dan Disch die Geschicke bei den Kielern übernahm.

Disch war bereits in der Saison 2015 als Defense Koordinator bei den Hurricanes tätig und arbeitete zudem als Trainer an renommierten Colleges wie Southern Mississippi, North Carolina und Illinois. In Kiel soll er nun die gute Arbeit von Herford fortsetzen und das Team abermals in die Playoffs führen. Allerdings verlief die bisherige Saison alles andere als nach Plan. Aus den bislang drei Partien konnte man sich lediglich gegen die Hamburg Huskies durchsetzen (24:14). Gegen die Cologne Crocodiles (14:32) und die Berlin Rebels (6:17) setzte es hingegen Niederlagen, weshalb die Hurricanes derzeit nur einen enttäuschenden sechsten Platz in der Tabelle belegen.

Von solchen Problemen sind die New Yorker Lions weit entfernt. Drei Siege aus drei Spielen lautet die Bilanz der Braunschweiger, die bei zwei dieser Siege keine gegnerischen Punkte zu ließen. Zwar waren die bisherigen Gegner kein wirklicher Gradmesser für den Rekordmeister, dennoch zeigte die neuformierte Mannschaft vor allem in den vergangenen beiden Partien, dass das Zusammenspiel bereits funktioniert. Das wollen die Lions auch am Samstag unter Beweis stellen. Allerdings werden dabei weiterhin mit Georg Burmeister (Knie), Harald Binczek (Rücken), Nils Römer und Patrick Papke (beide Gehirnerschütterung) vier wichtige Stützen fehlen.

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