Lions gastieren zum Niedersachsenderby in Hildesheim

17. Mai 2018 von
Die New Yorker Lions befinden sich bereits in einer starken Verfassung. Foto: Maschauer
Braunschweig. Für die New Yorker Lions steht am kommenden Samstag in der GFL Nord das erste Niedersachsenduell der Saison gegen die Hildesheim Invaders auf dem Programm (16 Uhr). Trotz einiger Verletzungen gehen die Braunschweiger als klarer Favorit in die Partie und wollen den fünften Saisonsieg einfahren.

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Lions in starker Frühform

Vier Siege aus vier Spielen und bislang nur neun zugelassene Punkte – der Saisonstart der New Yorker Lions verlief trotz zahlreicher Neuverpflichtungen nach Plan. Dabei hatte im ersten Saisonspiel beim 10:6-Erfolg im Eurobowl-Wettbewerb gegen Flash La Courneuve der Lions-Motor noch ordentlich gestottert. Doch seither steigerten sich die Braunschweiger, insbesondere im offensiven Zusammenspiel, stetig und konnten ihre weiteren drei Spiele souverän gewinnen. Dabei trugen Neu-Quarterback Jadrian Clark und Neu-Runningback Lennies McFerren bereits die Hauptlast im Angriff der Lions und erledigten ihre Arbeit bislang sehr überzeugend. Entsprechend gilt auch ein Sieg beim niedersächsischen Nachbarn für den Vize-Meister als Pflichtaufgabe, zumal das bislang einzige Spiel der Invaders ordentlich daneben ging. Auf heimischen Platz unterlag man dem Aufsteiger Potsdam Royals überraschend deutlich mit 0:56. Nur 94 Yards Raumgewinn konnte die Offense, um den neuen Quarterback Shazzon Humphreys, am Spielende aufweisen, während die Gäste aus Potsdam stolze 410 Yards erreichten. Ein Spiel, welches verdeutlicht, wie schwer das Vorhaben Klassenerhalt in dieser Spielzeit für die Hildesheimer werden kann. Dennoch dürften die Verantwortlichen seit der Niederlage versucht haben, die Fehler im eigenen Spiel zu analysieren und neue Schlüsse daraus zu ziehen, um gegen die Lions deutlich verbessert auftreten zu können.

Doch auch die Lions sind nicht frei von Sorgen, denn die Verletztenliste ist bereits jetzt gut gefüllt. Nach wie vor fehlen die langzeitverletzten Georg Burmeister, Benjamin Krahl und Harald Binczek. Hinzu kommen mit Niklas Römer (Gehirnerschütterung) und Neuzugang Samuel Grotz, der sich im Training eine Fußverletzung zugezogen hatte, zwei verletzte Receiver, wobei vor allem Römer eine wichtige Säule im Braunschweiger Angriff darstellt. Zu allem Überfluss verletzte sich am vergangenen Wochenende mit Defense Line-Spieler Patrick Finke auch noch der nächste Leistungsträger am Bein. Wie lange Finke ausfallen wird, bleibt noch abzuwarten. Die Sorgenfalten bei Headcoach Troy Tomlin dürfte angesichts der langen Saison allerdings bereits jetzt größer geworden sein.

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