Löwen-Chef Schmidt: „Die Spieler fühlen sich hier wohl“

13. Juni 2018 von
Löwen-Geschäftsführer Sebastian Schmidt gab Einblicke in seinen derzeitigen Aufgabenbereich. Foto: Agentur Hübner
Braunschweig. Während sich die Spieler der Basketball Löwen derzeit in ihrer wohlverdienten Sommerpause befinden, arbeiten die Verantwortlichen des BBL-Teams bereits auf Hochtouren an den Vorbereitungen für die kommende Saison. Geschäftsführer Sebastian Schmidt gab einen Einblick in das derzeitige Geschehen.

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Löwen setzten auf Kontinuität

Es ist das gewohnte Bild: Die reguläre Saison in der BBL ist beendet und die Spieler können sich während der Sommerpause eine Auszeit von der kräftezerrenden Saison nehmen. Auf Löwen-Geschäftsführer Sebastian Schmidt und seine Mitarbeiter wartet in dieser Pause allerdings eine Menge Arbeit. 

Auf einem Bereich liegt dabei in der aktuellen Phase besonderes Augenmerk: „Wie man sich denken kann, ist die Kaderzusammenstellung aktuell ein ganz großes Thema. Unser Headcoach Frank Menz und ich tauschen uns täglich intensiv aus, stimmen uns ab und am Ende führe ich auch die Gespräche mit den Agenten und handle die Verträge aus. Das nimmt viel Zeit in Anspruch und ist teilweise ein sehr langwieriger Prozess.“

Erste Erfolge konnten Sebastian Schmidt und die restlichen Verantwortlichen bereits verzeichnen. Mit Power Forward Christian Sengfelder wurde ein Problembereich der Vorsaison mit einem vielversprechenden und wurfstarken Spieler neu besetzt. Hinzu kommen die Vertragsverlängerungen dreier Leistungsträger: Neben Topscorer Scott Eatherton, der bereits im vergangenen März seinen Vertrag verlängerte, bleiben auch Thomas Klepeisz und Bazou Koné in der kommenden Saison an Bord. Zudem konnte mit DeAndre Lansdowne eine weitere wichtige Säule trotz höher dotierten Angeboten gehalten werden.

Um diese Kontinuität zu ermöglichen, seien laut Geschäftsführer Schmidt neben des erhöhten Team-Etats auch weitere Faktoren entscheidend gewesen: „Zunächst einmal muss man festhalten, dass die Spieler sich in Braunschweig sehr wohlfühlen und sie auch realisiert haben, dass sich hier am Standort was tut. Zudem haben sie bei uns die Möglichkeit bekommen, sich weiterzuentwickeln und alle, egal ob Starting Five- oder Nachwuchsspieler, haben eine wichtige Rolle innerhalb des Teams. Das hat dazu geführt, dass alle an einem Strang gezogen haben und wir eine sehr gute Teamchemie hatten – was sich natürlich sehr positiv ausgewirkt hat. Darüber hinaus hat uns für die Verlängerungen der frühzeitig gesicherte Klassenerhalt in die Karten gespielt. Dadurch hatten wir rechtzeitig Planungssicherheit und konnten auch früh Gespräche führen.“

„Wollen uns fest ins Mittelfeld spielen“

Damit auch die Zukunft des Braunschweiger Basketballs gesichert ist, gibt es laut Schmidt auch im Bereich der Jugend- und Nachwuchsarbeit noch einige Baustellen: „Wir wollen und müssen uns in diesem Bereich neu aufstellen. Damit ist kein kompletter Umbruch gemeint. Aber wir müssen neue Stellen schaffen beziehungsweise Positionen neu besetzen, um nachhaltig erfolgreich zu sein und um an die Erfolge aus der Vergangenheit anzuknüpfen. Wir wollen an unserem Standort Top-Nachwuchsspieler ausbilden und das Ziel verfolgen, von ihnen so viele wie möglich zu BBL-Spielern zu formen.“ Dazu wolle man die Professionalisierung vorantreiben und die Positionen des „Chefs des Nachwuchsbereiches“ und des NBBL-Trainers neu besetzen.

Auch wenn sich die Löwen derzeit auf einem guten Weg befinden, ist Schmidt bei der Formulierung des Saisonziels noch vorsichtig: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist das schwer zu sagen, weil unsere Kaderplanungen noch laufen.“ Dennoch schränkt er ein: Wir wollen uns fest ins Mittelfeld spielen und dann mal gucken, ob wir eventuell ein Auge auf einen Playoff-Platz werfen können. Man darf aber auch keine zu hohe Erwartungshaltung entwickeln. Denn es ist klar, dass wir trotz der Steigerung des Teametats noch ein ganzes Stück von einem sicheren Playoff-Platz weg sind.“

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