Löwen gegen Eisbären am Ostersamstag wird „Kein Selbstläufer!“

19. April 2019 von
Müssen konzentriert in den Endspurt gehen: Basketball Löwen Braunschweig. Foto: Reinelt/PresseBlen.de
Braunschweig. Nur drei Tage nach Göttingen treten die Basketball Löwen am Ostersamstag (18.00 Uhr) bereits zum nächsten Heimspiel in der Volkswagen Halle an. Gegen die Eisbären aus Bremerhaven vertritt Steven Clauss letztmalig Frank Menz an der Seitenlinie. 

Dank des Derbysieges über die BG Göttingen sind die Löwen weiterhin im Rennen um die Playoffs. Noch sind es allerdings zwei Zähler Rückstand auf den Tabellen-Achten s.Oliver Würzburg. Am Samstag könnten die Braunschweiger die Unterfranken in der BBL-Tabelle wieder überholen, sollten die ihre Partie beim Tabellenzweiten EWE Baskets Oldenburg verlieren und die Löwen gleichzeitig gegen die Eisbären Bremerhaven gewinnen. Beide hätten dann 30:28 Punkte, im direkten Vergleich hatten die Niedersachsen jedoch zweifach die Nase vorne.

Einfacher gesagt als getan. Gegen Bremerhaven muss erstmal gewonnen werden. Zwar sind Thomas Klepeisz & Co. mit Blick auf die Tabelle der Favorit und haben das Hinspiel deutlich mit 87:69 zu ihren Gunsten entschieden, doch ist Vorsicht geboten: Der Tabellenvorletzte befindet sich nach dem zweiten Trainerwechsel in dieser Saison im Aufwind.

Seit Ende Februar werden die Eisbären von Michael Mai gecoacht. Er hat das Traineramt von Sportdirektor Dan Panaggio übernommen, der erst Anfang Dezember Arne Woltmann als Headcoach abgelöst hatte. Doch nach elf Niederlagen in Folge entschied sich Panaggio, dessen DME Sports Academy aus Florida im vergangenen Sommer auch als Gesellschafter bei den Eisbären eingestiegen ist, von seinem Headcoach-Posten zurückzutreten.

Mit Michael Mai – dem letztjährigen „ProA-Trainer des Jahres“ – als Headcoach zeigen sich die Eisbären klar verbessert. „Michael Mai ist ein sehr guter Trainer. Er ist immer sehr gut vorbereitet und seine Teams spielen guten Basketball“, sagt Steven Clauss. Und das bestätigen auch die jüngsten Ergebnisse: Unter Mai konnten die Bremerhavener bereits drei Spiele gewinnen. Sie bezwangen den direkten Konkurrenten Science City Jena, danach medi bayreuth und am vergangenen Samstag den Tabellensiebten Telekom Baskets Bonn deutlich mit 88:67 vor heimischem Publikum in der Stadthalle Bremerhaven.

Nicht nur in diesen drei Partien gehörte Spielmacher Chris Warren zu den besten Scorern. Der 30-jährige US-Amerikaner führt die Eisbären ohnehin bei den Punkten (16,4 PpS) und Assists (5,4 ApS) an und ihn gilt es ebenso zu kontrollieren, wie Elston Turner. Der Shooting Guard erzielt knapp 13 Punkte im Schnitt und trifft 41 Prozent von der Dreierlinie. Center Keith Benson räumt unter den Körben auf und ist mit 7,3 gefangenen Abprallern bester Rebounder des Teams. Er punktet zudem ebenso zweistellig wie der frische Neuzugang Armani Moore (10,7 PpS), der vergangene Saison bereits für die EWE Baskets Oldenburg aufgelaufen ist.

Um am Wochenende überhaupt die Chance zu haben, wieder auf einen Playoff-Platz zu klettern, dürfen die Löwen die Eisbären nicht unterschätzen und müssen auf eine intensive Partie vorbereitet sein. „Ich bin mir sicher, dass es kein Selbstläufer, sondern ein sehr schweres Spiel wird“, sagt Steven Clauss mit Blick auf das Spiel am Ostersamstag. Tickets für diese Begegnung in der Volkswagen Halle sind allen bekannten Vorverkaufsstellen und online im Löwen-Ticketshop erhältlich.

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