Joe Rahon dirigierte das Braunschweiger Spiel mit 12 Punkten und 13 Assists. Foto: Reinelt/PresseBlen.de
Joe Rahon dirigierte das Braunschweiger Spiel mit 12 Punkten und 13 Assists. Foto: Reinelt/PresseBlen.de
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27.12.2018

Löwen nach Heimsieg gegen Ulm weiter im Höhenflug

von Rayk Maschauer


Braunschweig. Durch eine starke Teamleistung fuhren die Basketball Löwen am gestrigen 2. Weihnachtsfeiertag den sechsten Sieg aus den vergangenen sieben Spielen ein und stehen damit vorerst auf einem Playoff-Platz. Beim 82:77 (39:42) gegen ratiopharm Ulm punkteten fünf Löwen zweistellig, wobei Scott Eatherton mit 18 Punkten am erfolgreichsten war.

Packendes Duell auf Augenhöhe


Dass die Basketball Löwen über Nervenstärke verfügen, bewiesen sie in dieser Saison bereits mehrfach - unter anderem beim denkbar knappen Overtime-Sieg gegen Ludwigsburg vor zweieinhalb Wochen. Diese Nervenstärke war auch beim gestrigen Duell mit den formstarken Ulmern gefordert, die zuletzt vier Mal in Folge siegreich waren. Doch auch die Löwen mussten sich angesichts ihrer derzeitigen Verfassung nicht verstecken, schließlich konnte man fünf der letzten sechs Spiele gewinnen. Mit insgesamt 13 Führungswechseln boten sich die beiden Mannschaften ein hart umgekämpftes Spiel, welches erst in den Schlussminuten seinen Sieger fand.

Dabei erwischten die Hausherren zunächst den besseren Start und konnten sich dank einer starken Trefferquote aus der Distanz ein Sechs-Punkte-Polster aufbauen (14:8). Zwar rückten die Gäste aus Ulm bis zum Viertelende wieder bis auf einen Zähler heran (19:18), doch angeführt von Topscorer DeAndre Lansdowne zogen die Löwen bis Mitte des zweiten Abschnitts bis auf 33:21 davon. In der Folge gab es jedoch einen Bruch im Braunschwieger Spiel. Einige unnötige Fehler brachten die Gäste zurück ins Spiel, die die Partie bis zur Pause auf 39:42 drehten.

"Erneut sehr zufrieden mit der Leistung"


In der zweiten Hälfte blieb die Partie auf Augenhöhe, auch wenn sich das Menz-Team zwischenzeitlich erneut eine knappe Führung von fünf Punkte heraus spielte (53:48). Doch mehrere erfolglose Angriff führten dazu, dass Ulm dank eines 9:0-Laufs vor dem Schlussviertel wieder mit 56:59 in Führung ging. Dort schafften es die Braunschweiger - vor allem dank des umsichtigen Spielmachers Joe Rahon (12 Punkte, 13 Assists) - zunehmend ihren Center Scott Eatherton ins Spiel zu bringen, der gemeinsam mit dem treffsicheren Chris Sengfelder für die erneute Führung sorgte (75:74).Allerdings blieb es eine Partie auf Messers Schneide, bei der letztlichabermals die Braunschweiger Nervenstärke gebraucht wurde. Und auf diese war Verlass. Kapitän Thomas Klepeisz schraubte zunächst 84 Sekunden vor Ende einen Dreier zum 78:74 rein, ehe eranschließendvon der Freiwurflinie die Nerven behielt und den Sieg perfekt machte.

„Ich bin erneut sehr zufrieden mit der Leistung, die wir hier abgeliefert haben. Das ist nicht selbstverständlich gegen so eine starke Ulmer Mannschaft. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg. Und wahrscheinlich sind wir alle etwas überrascht, dass wir dort stehen, wo wir jetzt stehen und ich hoffe, dass wir Selbstvertrauen mitnehmen“, fand Löwen-Headcoach im Anschluss an das Spiel lobende Wort für sein Team, welches durch den Sieg auf Platz acht springt und sich damit im Rennen um die Playoffs etabliert hat.

Zahlen & Fakten


Viertelübersicht: 19:18, 20:24, 17:17, 26:18

Basketball Löwen: Eatherton 18 (8 Reb), Sengfelder 17, Lansdowne 15 (9 Reb, 6 Ass), Rahon 12 (13 Ass), Klepeisz 10, Blake 4 (6 Reb), Lagerpusch 2, Koné 2, Hines 2, Nawrocki Headcoach: Frank Menz

ratiopharm Ulm: Reinhardt 17, Evans 12 (6 Reb), Miller 11, Radosavljevic 10, Green 9 (11 Reb), Fotu 6, Krämer 5, Thompson 4, Akpinar 3, Günther, Schilling, Ugrai Headcoach: Thorsten Leibenath


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