Löwinnen bieten Tabellenführer Osnabrück lange Paroli

22. Januar 2018 von
Mit teilweise spektakulärem Basketball boten die Frauen von Eintracht Braunschweig dem Tabellenführer lange Paroli. Fotos: Agentur Hübner

Braunschweig. In einem spannenden Heimspiel mussten sich Eintracht Braunschweigs Basketballerinnen am Abend dem Tabellenführer GiroLive Panthers Osnabrück geschlagen geben. Die Löwinnen zeigten sich lange Zeit auf Augenhöhe, unterlagen am Ende allerdings mit 56:68 (31:32).


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Eintracht legt Blitzstart hin

Vor der Partie schienen die Rollen klar verteilt zu sein. Während die Gäste aus Osnabrück als Tabellenführer die Reise nach Braunschweig antraten, befanden sich die Löwinnen mit vier Siegen aus elf Spielen und Tabellenplatz acht mitten im Abstiegskampf. Doch zu Beginn des Spiels dominierte der Außenseiter aus Braunschweig die Partie gegen den Spitzenreiter. Die Löwinnen überzeugten in der Anfangsphase mit starker Verteidigungsarbeit und tollem Mannschaftsbasketball in der Offense. Nach dreieinhalb Minuten führte man so überraschend mit 12:0. Der Spitzenreiter fand erst im weiteren Verlauf besser ins Spiel, auch wenn die Löwinnen den Vorsprung bis zum Ende des ersten Durchgangs verteidigten (22:13). Allerdings erhöhten die Gäste im zweiten Abschnitt die Intensität in ihrem Spiel und konnten die Eintracht so zunehmend aus dem Rhythmus bringen. Obwohl die Braunschweigerinnen weiter einen starken Auftritt zeigten, schmolz der Vorsprung langsam zusammen. Mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit brachte Milicia Milosev die Panthers durch einen Dreier schließlich erstmals in Führung (31:32).

Diese bauten die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte zunächst weiter aus, doch die Eintracht ließ den Kontakt nicht abreißen. Angeführt von der starken Maj vom Hofe, die mit 17 Punkten Topscorerin des Spiels wurde, blieben die Gastgeberinnen vor dem Schlussviertel bis auf fünf Zähler dran (42:47). Dort schienen sich die Panthers dann allerdings vorentscheidend abzusetzen. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende hatte Osnabrück den Abstand auf 14 Punkte ausgebaut (46:60). Doch die Eintracht gab sich nicht auf und bewies tolle Moral. Trotz schwindender Kräfte bäumten sich die Löwinnen gegen die drohende Niederlage und kämpften sich noch einmal zurück ins Spiel. Bis auf sieben Zähler verkürzten sie den Vorsprung (56:63), doch die Aufholjagd kam zu spät. Osnabrück erholte sich rechtzeitig von seiner kurzen Schwächephase und rettete den Sieg gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Eintracht ins Ziel.

Zahlen & Fakten

Viertelübersicht: 22:13, 9:19, 11:15, 14:21

Eintracht Braunschweig: vom Hofe 17, Hearn 15 (10 Reb), Laborn 13 (10 Reb), Sohn 6, Haertle 4, Nikolova 1, Brox, Meinhart Headcoach: Juliane Höhne

Panthers Osnabrück: Myers-Sanders 14, Knopp 10, Liskola 9, Tews 7, Gustafsson 7 (8 Reb), Milosev 6, Strozyk 4, Dölle 4, Taylor 4, Eichmeyer 3 Headcoach: Mario Zurkowski

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