Max Groß bekommt „Behind-the-scenes“ bei den Grizzlys

13. März 2018 von
Der junge Grizzlys-Fan kann wieder lachen. Foto: privat

Wolfsburg/Region. Anfang März 2017 wurde eine Spendenaktion für den an Leukämie erkrankten, jungen Eishockeyspieler Max Groß ins Leben gerufen, die für bundesweites Interesse sorgte. Rund ein Jahr später, am kommenden Freitag, wird Max im Rahmen der zweiten Viertelfinalpartie zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Eisbären Berlin an den Ort eingeladen, an dem die große Aktion ihren Ursprung hatte.

Rückblick

Ende Februar 2017 kursierte in der deutschen Eishockeywelt die Meldung, dass der 7-jährige Bambinispieler Max Groß vom ETC Crimmitschau an Leukämie erkrankt ist. Innerhalb kurzer Zeit zeigte die Eishockeyfamilie, wie groß sie sein kann. Nachdem das DEL 2-Team des Vereins, die Eispiraten Crimmitschau, sofort die erste finanzielle Hilfe für Max Familie eingeleitet hatte, kam es im Nachgang zu weiteren Spendenaktionen.

Zwei Grizzlys-Fans leiten große Spendenaktion ein

Zwei Fans der Grizzlys Wolfsburg, Marian Ciambella und Tobias Burhenne, radelten daraufhin mit dem Fahrrad zur dritten Viertelfinal-Begegnung gegen die Kölner Haie – nicht ohne Hintergrund: In einer Facebook-Diskussion mit einem Fan der Kölner Haie traf Marian die Aussage, er würde zur Not auch mit dem Fahrrad nach Köln fahren. Dieses Unterfangen zog er dann gemeinsam mit Tobias tatsächlich auch durch. Das Ziel der Radtour war es, auf Max Erkrankung hinzuweisen und dadurch auf verschiedenen Wegen Spenden zu sammeln. Die Beiden wollten etwas zurückgeben, nachdem auch die Young-Grizzlys nach dem Unfall ihres Spielers Michael Kelm im Jahr zuvor ebenfalls auf große Unterstützung trafen. Finanziell und organisatorisch wurden die beiden Grizzlys-Fans bei ihrem Unterfangen von mehreren Seiten unterstützt – auch vom Klub selbst. Das Interesse war groß. Auf ihrer Facebook-Seite „Strampeln für Max“ erhielten die beiden Radler jede Menge positives Feedback und Unterstützung für ihre Aktion. Auch die anderen regionalen Eishockeyteams sammelten Spenden.

Max Groß

Foto: privat

Max kommt in die Eis Arena

Die beste Nachricht zuerst: Max geht es momentan gut. Marian Ciambella und Tobias Burhenne standen immer wieder im Kontakt mit dessen Mutter Kathrin, die zuletzt berichtete, dass die Kur sehr gut getan und ihr Sohn sogar auch schon wieder auf dem Eis gestanden hätte. Die Fanszene um Ciambella, der von Anfang an in Kontakt mit dem Verein stand, wollte dem Jungen nun noch eine weitere Überraschung bereiten: Ein Besuch in der Eis Arena. So lud der DEL-Klub die Familie Groß für den kommenden Freitag nach Wolfsburg ein. Dort werden Max und seine Mutter auf Marian treffen, mit dem sie gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen des Vizemeisters werfen können. Dabei dürfen sie in der Kabine sein und auch beim Warm-Up zusehen. Im Anschluss kann die Familie Groß das Spiel von der Tribüne aus verfolgen. In der ersten Drittelpause ist eine weitere Überraschung für den kleinen Grizzlys-Fan geplant. „Wir wünschen uns für Max natürlich eine große Kulisse. Ich denke, im ersten Heimspiel der Serie werden wir – gerade weil es gegen die Eisbären geht und dann auch noch nichts entschieden ist – ein volles Haus haben“, freut sich auch Marian auf den Freitag.

„Total überwältigt“

„Wir sind total überwältigt und freuen uns sehr. Das wird für Max ein wunderschönes Erlebnis“, zeigte sich Kathrin Groß begeistert. Auch Grizzlys-Pressesprecher Christopher Gerlach lobt die Aktion: „Wir sind sehr glücklich, dass wir Max und seinen Eltern eine Freude machen können. Unser Dank gilt Marian und allen Beteiligten, die diese Aktion auch heute noch leben. Dies zeigt, wie groß der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft bei den Grizzlys ist.“

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