Menz vor Alba: „Wollen Zuschauern ein Basketballfest bieten“

4. Januar 2019 von
Bazoumana Kone gegen Berlins Bogdan Radosavljevic im Mai 2018. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Braunschweig. Am Samstag (18.00) empfangen die Basketball Löwen in der heimischen Volkswagen Halle den amtierenden Vizemeister Alba Berlin. Wegen der großen Nachfrage wird dabei erstmals in dieser Saison ein weiterer Block für die Zuschauer geöffnet.

Löwen krasser Außenseiter gegen Alba

So allmählich gehen die Superlative für die starken der letzten Wochen Vorstellungen aus. Vor heimischem Publikum haben die Basketball Löwen am 14. Oktober das letzte Spiel verloren. Erfolg in Serie: Das Menz-Team hat überhaupt acht der letzten neun Ligaspiele für sich entschieden und gegen die BG Göttingen den fünften BBL-Sieg hintereinander eingefahren. Die Playoff-Plätze sind mittlerweile greifbar nahe und kein Traum mehr für die Braunschweiger. 

Ein wichtiger Aspekt ist natürlich der Teamgeist: „Wir haben eh einen sehr tollen Zusammenhalt und eine sehr gute Chemie“, betont Frank Menz, „Aber die Gesamtstimmung ist jetzt natürlich super. Die Jungs spüren durch die ganzen Siege, dass wir eine gute Saison spielen können“, so der Headcoach, der die Mannschaft zum Saisonende verlassen wird. Trotz der tollen Stimmung und der Siegesserie versucht man mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben: „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Und da erwarten wir mit Berlin eine außergewöhnlich gute Mannschaft“, erklärt Menz. Die Hauptstädter, die unter der Woche noch im EuroCup gegen Monaco spielten und unlängst im BBL Pokal-Viertelfinale den FC Bayern München besiegt haben (78:70), werden keine einfache Aufgabe.

Das Menz-Team kann dennoch ohne Druck gegen in das Spiel gegen Headcoach Aito Garcia Reneses und Alba gehen. Die Rolle des Favoriten liegt bei den Gästen, die nicht nur über einen tiefen, sondern auch sehr spielintelligenten Kader verfügen. „Wir sind gegen Berlin der klare Außenseiter. Aufgrund der hohen Spielintelligenz lässt Coach Aito seinem Team viele Freiheiten, weshalb es unabhängig der ohnehin schon hohen Qualität des Kaders nicht einfach ist, gegen sie zu spielen. Aber wir wollen unseren Zuschauern ein Basketballfest bieten und freuen uns sehr auf das Spiel“, warnt Frank Menz.

Spielintelligente Berliner

Allen voran ist da der letztjährige Liga-MVP Luke Sikma zu nennen. „Er macht seine Mitspieler besser und kann scoren, passen sowie verteidigen“, beschreibt Frank Menz den Power Forward, der auf 12,3 Punkte, 7,3 Rebounds und beachtliche 5,6 Assists pro Spiel kommt. Das Scoring der offensivstarken Berliner (93,75 PpS) führt aber der Litauer Rokas Giedraitis mit 14,3 Punkten an (49,2 Prozent Dreierquote).

Der isländische Nationalspieler Martin Hermannsson ist ebenso wie Giedraitis im Sommer nach Berlin gewechselt und mit 12,6 Punkten zweitbester Punktesammler des Teams. Mit Spielmacher Peyton Siva fällt der stärkste Vorlagengeber der Gäste verletzt aus. Allerdings wird der sehr gut von Stefan Peno (8,0 PpS 6,7 ApS) vertreten, der wie Niels Giffey (11,2 Pps) eine tolle Saison spielt. Mit Giffey, Big Man Johannes Thiemann (8,7 PpS), Forward Tim Schneider (4,2 PpS) und Guard Joshiko Saibou (7,4 PpS) stehen vier deutsche Nationalspieler im ALBA-Kader, der auf den großen Position erst kürzlich mit Center Landry Nnoko verstärkt wurde (10,3 PpS, 8,3 RpS).

Weiterer Block geöffnet

Dank der aktuellen Erfolgsserie ist auch das Interesse an den Tickets stark gewachsen. Am 2. Weihnachtsfeiertag waren knapp 3.200 Zuschauer zum Heimspiel gegen ratiopharm ulm in der Halle. Vier Tage später war das Spiel gegen Jena mit 3.603 Zuschauern ausverkauft. Gegen Alba Berlin wurden wegen der großen Nachfrage im Vorverkauf bereits Blöcke in der sonst nicht zum Ticketverkauf angebotenen Südkurve geöffnet. 

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