Mit 1.400 Fans nach Osnabrück, Schubert: „Wir werden fighten!“

5. April 2019 von
Knappes 3:4 im Hinspiel. "Vergangenheit ist Vergangenheit", sagt André Schubert. Foto: Agentur Hübner
Braunschweig. Im Rahmen des 32. Spieltages tritt Eintracht Braunschweig am Sonntag (14.00) bei Drittliga-Spitzenreiter VfL Osnabrück an. Mehr als 1.400 blaugelbe Fans begleiten die "Löwen" an die Bremer Brücke. Eintracht-Coach André Schubert weiß um die Schwere der Aufgabe, sagt aber im Vorfeld der Partie: "Wir fahren nicht hin, um ein lieber Gast zu sein und die Punkte dort zu lassen!"

Favoritenrolle klar verteilt

Die Rollen sind irgendwie naturgemäß klar verteilt, wenn ein Team im Abstiegskampf beim Tabellenführer antritt. „Man muss sich nur die Tabelle und die Saison anschauen, die Osnabrück bislang spielt“, betont André Schubert in der Pressekonferenz vor dem Spiel, kündigt aber an: „Wir werden fighten!“. Überhaupt gingen vorab bereits 1.400 Tickets in den Gästebereich, der für das Spiel damit komplett ausverkauft ist. Schubert weiß dahingehend, worauf Verlass ist: „Da wird gute Stimmung herrschen“, betont er und ergänzt: „Wir bringen ja auch einige Fans mit.“ Er selbst hat dort schon einige Spiele erlebt und sagt: „Das wird ein heißer Tanz.“ Ein wichtiger Hinweis kam dahingehend bereits von Gastgeber Osnabrück: Wenn Gästefans im Heimbereich als Eintracht-Fans erkennbar sind, müssen sie damit rechnen, dass sie abgewiesen werden können oder ihnen der Zugang zum Stadion versagt wird.

Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune bringt das Komplettpaket mit: „Sie haben vorne eine hohe individuelle Qualität und sind defensiv sehr stark. Auch sind sie sehr gut bei Standards“, hat Schubert bei den Osnabrückern beobachtet, die aus „wenig Chancen viel machen.“ Mit dem Glück eines Spitzenteams gewann der VfL am Montagabend 1:0 gegen Lotte. Insgesamt Punkte Vorsprung heben die Lila-Weißen in der Liga von Verfolger Wehen Wiesbaden ab. Die Topscorer Marco Alvarez (10 Tore/7 Vorlagen) und Marc Heider (7/4) sind nicht alleine fürs Toreschießen zuständig. Thioune wechselte mit 1,96m-Kante Luca Pfeiffer gegen die Sportfreunde den Sieg ein. „Wir werden versuchen, vorne Akzente zu setzen – auch wenn das natürlich nicht einfach wird“, betont Schubert.

Düker und Hofmann in der Startelf?

Aufseiten der Gäste ist zumindest die personelle Situation sehr entspannt. Bis auf den noch gesperrten Steffen Nkansah und Felix Burmeister (Hüftprobleme) sind alle Spieler fit und einsatzbereit. Burmeister steht derweil kurz vor dem Wiedereinstieg ins Training. „Wir haben immer mal Blessuren, aber da ist nichts dramatisches dabei“, erklärt Trainer Schubert.

Wechsel in der Startelf sind derweil nicht ausgeschlossen. „Ich freue mich, dass Julius Düker letzte Woche nach seiner Einwechslung sofort da war und uns durch sein Tor dann auch den Punkt geholt hat. Philipp Hofmann ist aber natürlich auch sehr wichtig“, so Schubert, der andeutet, dass es denkbar wäre, dass auch beide zusammen spielen.“

Generell seien die Türen immer offen für alle Spieler seines Kaders. „Keiner aus unserem Kader ist weg. Jeder hat die Möglichkeit, im Training einfach besser zu sein als andere – dann bekommen sie auch die Chance und die müssen sie dann nutzen. Alle haben die Chance, zu spielen.“ Warum also nicht auch an der Bremer Brücke mit einer Serie von neun ungeschlagenen Spielen und den Fans im Rücken? „Osnabrück wird, wie wir, sehr heiß auf das Spiel sein!“

Ist Julius Düker (re.) nach seinem befreienden Treffer gegen 1860 ein Kandidat für die Startelf? Foto: Agentur Hübner

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