Mund abputzen und weiter: Nächste Woche kommt der Tabellenletzte.
Mund abputzen und weiter: Nächste Woche kommt der Tabellenletzte. Foto: Lennert Wenk
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13.01.2020

Mit kalter Dusche ins neue Jahr: Eintrachts Futsaller fangen sich ein halbes Dutzend

von Lennart Wenk


Braunschweig. Am 11. Spieltag der Futsal-Regionalliga Nord musste die Braunschweiger Eintracht gegen den FC Fortis eine bittere 0:6 (0:1) Niederlage hinnehmen.

Die Ausgangslage für das erste Spiel des Jahres war klar: Die zweitstärkste Offensive trifft auf die zweitstärkste Defensive. Nur letzteres sollte für diesen Spieltag Bestand haben.

Beide Teams starteten gut in das Spiel. Dem leichten Abtasten der ersten zehn Spielminuten folgte ein packendes Spiel zwischen Tabellennachbarn mit einigen guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Doch zogen die Hausherren im Verlauf der ersten Halbzeit schon zu viele unnötige Fouls. Bereits nach 15 Minuten war die Obergrenze von 5 erreicht und die Blau-Gelben sahen sich gezwungen, die Zweikampfhärte etwas herunterzufahren. Behnam Azizpoor vom FC Fortis nutzte eine Unachtsamkeit zum 0:1 (14.). Die Hausherren waren um den direkten Ausgleich bemüht, ließen jedoch eine Chance nach der anderen ungenutzt liegen.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Löwen überhaupt nicht mehr in ihr Spiel. Die Gäste aus der Hansestadt dagegen trafen eiskalt dreifach in nur sieben Minuten. Christopher-Sven Mahrt (21.), Ugut Ali Yasar (24.) und Youssef Ben Mustapha Sbou (27.) entschieden die Partie auf diese Weise vorzeitig. Eintracht Braunschweig schaffte es nicht mehr, sich aufzubäumen und war in den letzten Minuten um Schadensbegrenzung bemüht. Noch einmal Azizpoor (37.) und Maximilian Grünberg (39.) sorgten für die allzu hohe 0:6-Klatsche.

Trotz dieser Niederlage bleiben die Löwen auf dem 3. Tabellenplatz. Am kommenden Samstag (18.00) können die Löwen einen neuen Anlauf auf den ersten Sieg 2020 nehmen. Dann gastiert mit dem Tabellenletzten Sparta HSC schon wieder ein Hamburger Team in der Sporthalle am Rheinring.



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