Nach Gewalt-Attacke: Bas Dost kündigt bei Sporting Lissabon

13. Juni 2018 von
Hat seine Gründe: Bas Dost. Foto: Agentur Hübner
Lissabon/Wolfsburg. Ex-VfL-Profi Bas Dost kündigt nach Fan-Attacken seinen Vertrag bei Sporting Lissabon. Ist die Kündigung rechtens, wäre der 29-jährige Mittelstürmer ablösefrei zu haben und sicher sehr interessant für Wolfsburg, die noch auf der Suche nach einem Goalgetter sind.

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Nach Fan-Attacke kündigen Sporting-Stars

Die von etwa 50 vermummten „Fans“ auf dem Trainingsgelände von Sporting Lissabon verübten Angriffe auf Spieler, bei der Ex-VfL-Stürmer Bas Dost am Kopf verletzt wurde, haben für den portugiesischen Erstligisten ernstzunehmende Folgen. Stammkeeper Rui Patrício (30), Daniel Podence (22), Flügelflitzer Gelson Martins (23), Bruno Fernandes (23), William Carvalho (26) und Bas Dost haben ihr Vertragsverhältnis einseitig aus „triftigem Grund“ beendet. Der Vorfall ereignete sich am 15. Mai, nachdem der Tabellendritte der Liga NOS die Champions-League-Qualifikation verspielt hat.

Die Vereinsverantwortlichen wollen nun prüfen, ob die Kündigungen rechtens sind. Falls ja, gehen Sporting nicht nur wichtige Spieler verloren, sie bekommen auch keinen Cent Ablöse und würde in wirtschaftliche Probleme gelangen.

Wohin der 29-jährige Niederländer wechseln wird, ist offen. Viele VfL-Fans und Fußballromantiker wünschen sich eine Rückkehr Dosts nach Wolfsburg. Schließlich war er zu der erfolgreichsten Zeit der Grün-Weißen vor Ort, abgesehen von der Deutschen Meisterschaft 2009. Der Mittelstürmer kommt auf 48 Tore und 14 Vorlagen in 117 Spielen für die Wölfe und gewann 2015 den DFB-Pokal unter Dieter Hecking sowie den Deutschen Superpokal.

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