Negativrekord eingestellt: Grizzlys-Gruselserie hält an

12. Oktober 2019 von
Die Leistung stimmte in München, das Ergebnis nicht: Coach Pat Cortina und seine Mannschaft konnten auch in München die Negativserie nicht abschütteln. Foto: Michael Täger/Archiv
München/Wolfsburg. Die Grizzlys aus Wolfsburg haben sich die sechste Pleite in Folge eingefangen. Auch beim Tabellenführer München gab es am Freitagabend nichts zu holen. Und doch macht die Leistung bei der knappen 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)-Niederlage vor dem Heim-Derby gegen Bremerhaven (Sonntag, 14.00) Hoffnung auf Besserung.

Sechs Spiele in Folge punktlos

Die Niederlage kam nicht unbedingt überraschend und doch stellten die Grizzlys beim aktuellen Vizemeister ihren Negativrekord von sechs Pleiten in Folge ein.

Vor 3.770 Zuschauern im Olympia-Eissportstadion starteten die Gäste aus Niedersachsen nicht schlecht, fingen sich aber bei der ersten Unaufmerksamkeit den Gegentreffer: Der Schuss von Darry Boyle prallte von Chet Picjards Schulter in die Luft und landete von da aus hinter der Linie (10.). Die Gäste steigerten sich, vegaben aber die Möglichkeit zum Ausgleich gleich mehrfach: Erst war RB-Goalie Danny Aus den Birken gegen Jan Nijenhuis zur Stelle, dann brachte Nick Jones aus dem Gewühl die Scheibe nicht im Netz unter. Toto Rech schoss noch im ersten Abschnitt in aussichtsreicher Position vorbei.

Dominik Bittner schaltete in der 27. Minute den Turbo und legte Rech den nicht unverdienten Ausgleich auf. Nach einem Fehlschuss von Casto konterten die Hausherren die Grizzlys beinahe im direkten Gegenzug aus, schon stand es 2:1 durch Justin Schütz (28.). Wolfsburg drückte weiter auf das Gaspedal, Spencer Machacek und Sebastian Fauser hatten den erneuten Ausgleich auf der Kelle, hinten reagierte Pickard überragend gegen Philip Gogulla.

Die Leistung der Mannschaft von Pat Cortina gab wenig Grund zur Kritik – und doch machte sie sich das Leben wieder einmal selber schwer: Ein Schuss von Max Kastner flutschte in unübersichtlicher Situation zwischen die Kufen von Pickard, der die Scheibe ins eigene Tor bugsierte (46.). Das späte 3:2 von Furchner kam zu spät, um noch etwas zählbares abzugreifen (60.).

Zahlen & Fakten

Torfolge: 1:0 (10.) Darryl Boyle, 1:1 (27.) Anthony Rech (Bittner, Aubin), 2:1 (28.) Justin Schütz, 3:1 (46.) Max Kastner, 3:2 (60.) Sebastian Furchner (Festerling, 6:4)

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