Neues Duo für die Eintracht: Vollmann und Flüthmann legen los

18. Juni 2019 von
Neue Männer am Steuer: Sportdirektor Peter Vollmann, Trainer Christian Flüthmann, Aufsichtsratsmitglied Tobias Rau. Foto: Agentur Hübner
Braunschweig. Am Tag nach dem Schubert-Weggang präsentierte sich die Eintracht auf die neue Situation ungemein gut vorbereitet. Nachdem der Posten zuvor neun Monate lang vakant geblieben war, stellten die Löwen mit Peter Vollmann einen neuen Sportdirektor und machen mit Christian Flüthmann den ehemaligen Co von André Schubert zum Cheftrainer.

 „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“

Der 61-Jährige wirkte bodenständig und vorsichtig in seinen Prognosen: „Wir starten von Platz 16 und müssen versuchen, so viele wie möglich zu überholen“, sagte Vollmann, der sich zunächst ein Bild von der Situation in Braunschweig machen will. Eine Basis sei vorhanden. „Ich werde mich natürlich insbesondere mit Christian austauschen, um die ersten Maßnahmen und Dinge zu besprechen“, so Vollmann, der sich eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe vorstellt: „Christian ist der Chef-Trainer, ich der Sportdirektor. Wir können und müssen als Team erfolgreich sein.“

„Es ist schön, wieder zurück in Braunschweig zu sein mit einer spannenden neuen Aufgabe. In den nächsten Tagen wird es erst einmal darum gehen, mir einen Überblick zu verschaffen. Aktuell stehen die Profimannschaft und die Finalisierung der Kaderplanung im Fokus, wo ein Großteil schon sehr gut vorbereitet und umgesetzt ist.“ Peter Vollmann

„Respekt bedeutet nicht Angst“

„Ich bin voller Stolz über diese Chance“, lautete dagegen der erste öffentliche Satz des neuen Löwencoaches Christian Flüthmann, der anfügte: „Ich weiß, was den Verein ausmacht, wovon er lebt. Dass ich diese Stelle ausfüllen darf ist überragend.“ Da er schon seit dem Winter komplett in die Kaderplanung involviert gewesen sei, könne es nun direkt losgehen mit der aktiven Saisonvorbereitung. Allein ein Stab steht noch nicht fest: „Über die künftige Besetzung des Trainer-Teams haben wir noch nicht gesprochen“, so Flüthmann. Ein neuer Athletiktrainer als Ersatz für den nach Düsseldorf gewechselten Andreas Gross werde am Dienstag zum Team stoßen.

Noch bis Mai 2020 absolviert Flüthmann im St. George Park die englische Version des Fußballlehrers. Die soll nach eigener Aussage aber nicht mit seiner neuen Aufgabe bei den Löwen kolidieren. Bis zum Ende der Ausbildung sind es noch acht Termine, die Flüthmann blockweise warhnehmen muss. Auch den Vergleich mit Vor-Vorgänger Henrik Pedersen möchte der 37-Jährige nicht bemühen: „Ich weiß was die Stärke der Mannschaft ist, wir haben eine gute stabile Defensive und sind gut im Umschaltspiel. So soll es auch bleiben.“

„Der Respekt vor der Aufgabe ist natürlich da. Respekt bedeutet aber keine Angst.“ Foto: Agentur Hübner

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