TNB-Chef Raik Packeiser äußerte leichte Kritik in Richtung 6. Mai.
TNB-Chef Raik Packeiser äußerte leichte Kritik in Richtung 6. Mai. Foto: TNB
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02.05.2020

Niedersachsens Tennis-Chef kritisiert Termin am 6. Mai: "Es ist enttäuschend!"

von Frank Vollmer


Region. Ab dem kommenden Mittwoch soll es auch in Niedersachsen wieder möglich sein, auf Sportanlagen im Freien zu trainieren. Der Niedersächsische Tennis-Verband TNB kritisiert die Entscheidung der Sportministerkonferenz. TNB-Präsident Raik Packeiser hätte sich eine sofortige Öffnung der Tennisanlagen in Niedersachsen gewünscht, so wie es in Bremen bereits der Fall ist.

Ein Verband - zwei unterschiedliche Rechtssysteme


„Ab nächster Woche wird es in Niedersachsen wieder möglich sein, auf Sportanlagen im Freien Sport zu machen“, bestätigte Pistorius, Minister für Inneres und Sport in Niedersachsen, unlängst (mehr hier).

NB-Präsident Packeiser geht das nicht schnell genug und dafür gibt es Gründe: „Nach den gestrigen Verlautbarungen der niedersächsischen Landesregierung wird mindestens bis zum 06. Mai das Tennis spielen in Niedersachsen untersagt.“

Er hätte sich sehr gewünscht, „dass wir die sofortige Öffnung der Tennisanlagen zugesagt bekommen hätten. Es ist enttäuschend, dass es nicht so kommt“, so Packeiser in einer Verlautbarung. Spätestens zum 6. Mai soll es nun soweit sein. „Darum fordere ich die Landesregierung ausdrücklich auf, die offizielle Verordnung schnellstmöglich zu verabschieden. Nur so können wir als Verband die Öffnung der Tennisplätze auf einer rechtlich gesicherten Grundlage konkret umsetzen.“

Der TNB habe für seine Vereine alle Vorkehrungen getroffen. Organisations- und Hygienekonzepte seien erstellt und in Bremen auch bereits im bewährten Einsatz. „Alles was wir nach jetzigen Kenntnisstand vorbereiten können für eine ‚Corona-konforme‘ Wiederaufnahme des Sportbetriebs, steht bereit“, betont Packeiser, der kritisiert: „Die besondere Situation, dass wir in einem Verband durch die unterschiedlichen Verordnungen in Bremen und Niedersachsen zwei verschiedene Rechtssysteme vorfinden, wird zunehmend unverständlich und nicht erträglich.“

„Selbstverständlich fordern wir alle Tennisspieler dazu auf, sich weiterhin an die bestehenden Regelungen in Niedersachsen zu halten. Wir danken ihnen ausdrücklich für das Verständnis und vorbildhafte Verhalten landesweit in den vergangenen Wochen", fügt der Funktionär an.


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