Große Enttäuschung bei Renato Steffen, Jeffrey Bruma und Koen Casteels nach dem Schlusspfiff (vl.). Fotos: Agentur Hübner
Große Enttäuschung bei Renato Steffen, Jeffrey Bruma und Koen Casteels nach dem Schlusspfiff (vl.). Fotos: Agentur Hübner Foto: Agentur Hübner
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01.12.2019

Nur 2:3! Doppelter Rashica lässt Bremen jubeln

von Frank Vollmer


Wolfsburg. Gleich zweimal kam der VfL Wolfsburg im Heimspiel des 13. Spieltages gegen den SV Werder Bremen zurück. Gleich zweimal hatte die Mannschaft von Oliver Glasner Pech mit dem Videoschiedsrichter. Gleich zweimal traf Bremens Milot Rashica. Am Ende unterlagen die "Wölfe" den Hanseaten mit 2:3 (1:2).

Die verflixte Zwei


Nach den erfolgreichen Auftritten in Frankfurt (2:0) und in Lviv gegen Oleksandrija (1:0) reichte es im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen nicht zum dritten Erfolg in Serie. VfL-Coach Oliver Glasner setzte gegen das Kohfeldt-Team bis auf Robin Knoche für den gelbrot-gesperrten Marcel Tisserand auf die Startelf aus der Euro League. Erstmals nach viermonatiger Verletzungspause saß auch Daniel Ginczek wieder auf der Bank. Statt Nuri Sahin und Sebastian Langkamp spielten bei den Gästen Leonardo Bittencourt und Christian Groß von Beginn an.

Die 26.012 Zuschauer in der Volkswagen Arena sahen ein von Beginn an rassiges Sonntagabendspiel. Joao Victors Kopfball strich nach fünf Minuten den Querbalken. Wenig später zeigte Schiedsrichter Dr. Robert Kampka nach Ansicht der Videobilder auf den Punk t - Josuha Guilavogui hatte im eigenen Strafraum einen Schuss von Osako an den Arm bekommen. Milot Rashico trat an und verwandelte sicher zur Bremer Führung (13.).

Der VfL steckte den frühen Rückstand sehr gut weg, attackierte weiterhin aggressiv, doch ließ Joao Victor einenbeinahe fatalen Patzer von Groß liegen (17.). Die Bremer Anfälligkeit bei ruhenden Bällen kam nun erneut zum Tragen: Bei einer Ecke stand Wout Weghorst goldrichtig und glich aus (36). Die Wolfsburger Freude währte aber nur kurz. Mit einem schönen Flugkopfball brachte Bittencourt die Gäste keine drei Minuten später erneut in Front (39.). Noch vor der Pause waren die Hausherren dem erneuten Ausgleich nahe, doch Werder-Schlussmann Pavlenka reagierte überragend bei Guilavoguis gewaltigem Kopfball (44.).

Nach dem Seitenwechsel gelang agierenden Wölfen erneut ein Tor nach einem Standard, doch pfiff Schiri Kampka den sehenswerten Bruma-Kopfball nach knapper Abseitsposition zurück (62.) – schon die zweite Entscheidung gegen den VfL Wolfsburg nach VAR. Unbeeindruckt spielten die Hausherren weiter nach vorne und kam zu Möglichkeiten. Als Guilavogui in der 73. Minute Willam bediente, erzielte der Brasilianer den längst verdienten Ausgleich (73.).

Maximilian Eggesteins Schuss aus elf Metern hätte in der Schlussphase Warnung genug sein sollen. Das Bremer Eigengewächs schickte in der 83. Spielminute noch einmal Rashica auf die Reise, der Casteels aus kurzer Distanz keine Chance ließ und das aus Sicht der Wolfsburger unglückliche 2:3 erzielte.

Im Bundesliga-Tableau fällt der VfL Wolfsburg zurück auf Platz 9. Am kommenden Samstag (15.30) tritt man beim SC Freiburg an.

Zahlen & Fakten


VfL Wolfsburg: Casteels – Brooks, Bruma, Knoche (72. Ginczek) – William, Guilavogui, Arnold, Roussillon – Victor (84. Steffen), Weghorst, Mehmedi (60. Brekalo) Trainer: Oliver Glasner

SV Werder Bremen: Pavlenka – Selassie, Veljkovic, Groß, Augustinsson – M. Eggestein, Bargfrede (76. Sargent) , Klaassen – Bittencourt (86. Lang), Osako (78. Pizarro), Rashica Trainer: Florian Kohfeldt

Torfolge: 0:1 Milot Rashica (13., HE.), 1:1 Wout Weghorst (36.), 1:2 Leonardo Bittencourt (39.), 2:2 William (73.), 2:3 Milot Rashica (83.)

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