Ohne Chance: Herzöge verlieren bei Tabellenführer Iserlohn

1. Dezember 2018 von
Topscorer der Herzöge: Moritz Hübner Foto: Reinelt/PresseBlen.de/Archiv
Iserlohn/Wolfenbüttel. Es bleibt dabei, die MTV Herzöge Wolfenbüttel können keine zwei Spiele in Folge für sich entscheiden. Auch beim Ligaprimus Iserlohn Kangaroos unterlag das Team von Steven Esterkamp mit 63:85 (28:44). Bester Werfer der Herzöge war Moritz Hübner mit 19 Punkten.

Kangaroos-Express nicht zu stoppen

Mit Dejan Kovacevic, Luis Figge und Kapitän Marius Pöschel kehrten drei Spieler zurück in die Rotation von Steven Esterkamp, der die Erstgenannten direkt in die Starting Five hievte. Der Start in die Partie gelang den Wolfenbüttelern nur schleppend, von den ersten vier Angriffen endeten gleich drei mit einem Ballverlust (12 Turnovers bis zur Pause).

Nach über zwei Minuten erzielte Moritz Hübner vom Perimeter den ersten Korb für die Gäste, die fortan nur noch die Rücklichter des Kangaroos-Express sehen sollten. Beim 17:10 (9.) verzeichneten die Hausherren die erste nennenswerte Führung, die zum Viertelende bei 21:13 stehen sollte.

Khartchenkov und Mallory „on fire“

Zu Beginn von Viertel zwei liefen die Iserlohner heiß von der Dreierlinie: vier Treffer von Downtown, drei davon durch Nikita Khartchenkov, ließen die Führung auf 33:19 anwachsen (14.). Zwischenzeitlich sorgten Freiwürfe von Kangaroos-Kapitän Joshua Dahmen gar für eine 20-Punkte-Differenz.

Es war ein großes Loch, das sich die Herzöge bereits zu diesem Zeitpunkt gegraben hatten und ein zu großes, um es noch einmal wettzumachen. Näher als auf neun Punkte kamen die Gäste nicht mehr heran (26.), danach zogen die Sauerländer, angeführt vom starken Lamar Mallory (19 Punkte in Hälfte zwei), wieder deutlich davon. Während das Heimteam somit den Platz an der Sonne festigen konnte, stehen die Herzöge nun auf dem vorletzten Tabellenplatz. In der kommenden Woche empfangen die Wolfenbütteler dann die Kangaroos zum Rückspiel in der Lindenhalle. 

Zahlen & Fakten

MTV Herzöge Wolfenbüttel: Hübner 19, Osborne 11, Bilski 10, Kovacevic 8, Okao 8, Figge 5, Mpacko 3, Pöschel 1, von Waaden Headcoach: Steven Esterkamp

Viertelübersicht: 21:13, 23:15, 23:19, 16:18

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