Olympia-Vorbereitung: Breitbarth holt Bronze in Madrid

4. Juni 2018 von
Kann nach dem Erfolg lachen. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Madrid/Braunschweig. Im ersten Wettkampf auf dem Weg zu den Olympischen Spielen im japanischen Tokio 2020, startete der Braunschweiger André Breitbarth am vergangenen Wochenende in Spanien und beendete den European Cup auf dem dritten Rang.

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Hansoku-make befördert Breitbarth in Trostrunde

Der Leiferder startete beim dem mit 347 Kämpfern aus 47 Nationen besetzten Wettkampf in der Gewichtsklasse +100 Kilogramm mit einem Freilos. So ging es mit dem Achtelfinale in das Turnier, wo Breitbarth den Portugiesen Ailton Cardoso mit einer Hüfttechnik nach 30 Sekunden auf die Matte legte und damit einen guten Start hinlegte. Nach einer knappen Minute warf der Athlet seien Gegner abermals mit einer Hüfttechnik und gewann den Kampf durch Ippon. Im Viertelfinale gegen den Rumänen Daniel Natea wurde gegen den Braunschweiger dreimal Shido ausgesprochen (kleine Strafe), dadurch führte die vierte zum Hansoku-Make (Disqualifikation).

Damit ging es in die Trostrunde. Dort stand der 28-Jährige Enej Marinic aus Slowenien gegenüber und brachte seinen Gegner nach der Hälfte der Kampfzeit mit einer Beintopptechnik zu Boden und ging direkt in einen Haltegriff über, aus dem sich der Slowene nicht mehr befreien konnte. Der anschließende Kampf um Platz drei gegen den Kroaten Marko Kumric begann auf Augenhöhe, denn beide Kontrahenten konnten nach einer Minute eine Wertung für sich verbuchen. Am Ende war es jedoch der Deutsche, der sich per Ippon die Bronzemedaille holte. „Ich bin zufrieden mit der Bronzemedaille und merke, dass ich Schritt für Schritt wieder zu meiner alten Stärke wiederfinde“, resümierte André Breitbarth nach dem Turnier.

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