Pre-Playoffs: Können die Grizzlys heute den Sack zuschnüren?

9. März 2018 von
Mit dem genialen Treffer zum 1:0 leitete Sebastian Furchner die Partie ein und bewies, dass auch der Rumpfkader Tore schießen kann. Foto: Moritz Eden/City-Press GbR
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Wolfsburg. Knapp war es im ersten Aufeinandertreffen der 1. Playoff-Runde zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Schwenninger Wild Wings. Mit einem Sieg in Baden-Württemberg könnte der Vizemeister den Einzug in das Viertelfinale am heutigen Freitag (19.30) vorzeitig sichern – eine schwere, aber lösbare Aufgabe.


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Noch immer fünf Verletzte

Als Favorit galten die personell angeschlagenen Grizzlys am vergangenen Mittwoch sicherlich nicht. Zwar kehrten Kris Foucault und Torsten Ankert zurück in den Kader, doch Ankert blieb auf der Bank, während Foucault erwartungsgemäß seine volle Fitness noch nicht wieder erreicht hatte. „Kris war lange raus, da kann man keine Wunderdinge erwarten“, sagte Grizzlys-Manager Charly Fliegauf vor Spiel eins. Es bleiben nun noch fünf verletzte Spieler im Lazarett der Niedersachsen, eine weitere Rückkehr scheint momentan nicht in Aussicht. 

„Musst halt Vollgas geben“

Trotzdem gelang der Sieg, auch wenn es das erwartete Duell auf Augenhöhe mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber war. Wolfsburg war sich dem Ernst der Lage bewusst, tat das einzig Richtige und trat im ersten Drittel mächtig auf das Gas. Mit viel Zug zum Tor und präzisem Passspiel liefen die Gastgeber auf Dustin Strahlmeiers Kasten, doch der war allzu oft auf seinem Posten. „Wenn du eine kurze Serie hast, dann kannst du nicht viel reparieren. Da musst du halt Vollgas geben“, betonte der Manager vor Beginn der Serie. Trotz des extrem starken Auftaktes im ersten Drittel, konnten die Schwarz-Orangen keine Vorentscheidung einleiten.

„Kleinigkeiten verbessern“

Cheftainer Pavel Gross merkte vor Beginn der Playoffs an, dass seine Mannschaft auch trotz der angespannten Personalsituation Spieler habe, „die Tore schießen können“ und auch welche, die „die dreckige Arbeit erledigen.“ Beides funktionierte. Sebastian Furchner, Brent Aubin und Stephen Dixon gehören vom verfügbaren Kader zu den besten Scorern und stellten dies mit ihren Treffern unter Beweis. So zeigte sich der Coach nach der Partie zufrieden, wies allerdings auch auf Verbesserungsbedarf hin: „In den Playoffs muss man die Scheibe noch mehr auf das Tor bringen. Da besteht noch Verbesserungsbedarf, an Kleinigkeiten müssen wir noch arbeiten.“ Sollten diese Kleinigkeiten umgesetzt werden, könnten die Grizzlys heute Abend den Sack zuschnüren, auch wenn dies keine leichte Aufgabe darstellt. „In Schwenningen wird es unangenehm, das haben wir schon am letzten Sonntag beim letzten Hauptrundenspiel gesehen. Der Gegner ist sehr stark, das sieht man auch an dem geringen Punkteabstand in der Hauptrundentabelle“, warnte Gross. Auch wird man in Schwenningen auf eine große Publikumskulisse stoßen. In der Eis Arena waren am Mittwoch lediglich 2023 Zuschauer zugegen, eine Tatsache, die bei den Verantwortlichen der Hausherren auf Unmut stieß, wie die Wolfsburger Allgemeine Zeitung berichtet.

Bestmögliche Erholung

Seit dem frühen Donnerstagnachmittag verweilen die Grizzlys Wolfsburg in Schwenningen. Man war mit dem Flugzeug angereist, um für die bestmögliche Erholung zu sorgen. Sollte der Sieger der heutigen Begegnung aus Niedersachsen kommen, so würde das nächste Spiel erst am kommenden Mittwoch auf dem Terminplan stehen – eine wünschenswerte Regenerationsmöglichkeit. Bei einer Niederlage, geht es zum entscheidenden Spiel am Sonntag (15.00) in die Wolfsburger Eis Arena.

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