Premiere für Schubert: „Verfügen durchaus über ein paar PS“

11. Oktober 2018 von
Die erste Einheit mit dem neuen Trainer André Schubert (Mitte) war dann doch intensiver als angekündigt. Fotos: Frank Vollmer
Braunschweig. Um Punkt 15.41 Uhr betrat André Schubert zum ersten Mal als Cheftrainer der Löwen den Trainingsplatz hinter dem Eintracht-Stadion. Etwa 300 Fans begrüßten den "Neuzugang" mit wohlwollendem Applaus. Angreifer Christoffer Nyman zeigte sich derweil wieder am Ball. 

„Totti“ wieder am Ball

Bei der ersten locker geplanten Kennenlern-Einheit waren alle Spieler des Profikaders bis auf die Länderspiel-Reisenden dabei, auch Christoffer Nyman. Der Schwede absolvierte nach dem Aufwärmen Einzeltraining mit Sascha Eickel, spielte später aber in den Spielformen mit und hinterließ einen hoffnungsvollen Eindruck.

Vor dem letzten Trainingsspielchen ließ ihn Schubert das Leibchen dann aber wieder ausziehen. „Ich habe ihn nicht alle Spiele machen lassen“, erklärte der Trainer nach der Übungseinheit. „Wir haben insgesamt über zwei Stunden trainiert. Er hat noch nicht so viele Trainingseinheiten und bei so einer Verletzung und so einer langen Pause müssen wir ihn langsam ranführen“, so Schubert, der ankündigte, Nyman am Freitag auch nur eine von zwei Einheiten gehen zu lassen. „Nach sechs Monaten Pause kannst du ihn nicht in so eine Belastung schicken“. Manuel Janzer dagegen beendete das Training etwas früher. Der 26-Jährige laboriert noch immer an einem Muskelfaserriss. 

Die Fans verabschiedeten Christoffer Nyman mit Applaus. Foto: Vollmer

„Kommunikation ist wichtig“

André Schubert suchte während des Trainings auch immer wieder den Kontakt zu seinen Spielern. Mit Mannschaftskapitän Stephan Fürstner unterhielt er sich nach knapp zwei Trainingsstunden auch etwas intensiver. „Ich kenne ihn auch schon länger. Er hat viele Jahre 2.Liga gespielt“, berichtete Schubert, hob aber noch einmal hervor: „Es ist wichtig, dass ich mit allen Spielern spreche. Klar gibt es Mannschaftsführer, die haben schon eine gewisse Position und Rolle. Aber ich habe jetzt auch schon hinter den Kulissen und am gestrigen Tag sehr viele Gespräche geführt. Kommunikation ist jetzt wichtig!“ 

„Es war ein guter Eindruck. Sie haben alle Vollgas gegeben – eigentlich viel zu viel“, lobte der neue Übungsleiter die Motivation in seiner Mannschaft und: „Das war gut!“ Zum ersten Gesamteindruck des dann doch sehr intensiven Kennenlern-Trainings gefragt, hatte der 47-Jährige einen adäquaten Vergleich parat: „Wir haben eine Mannschaft, die durchaus über ein paar PS verfügt. Jetzt müssen wir die halt auf die Straße bringen, indem wir ein bisschen Ordnung reinbringen und das war an Möglichkeiten da ist in geordnete Bahnen bringen, damit die Jungs das auf den Platz bringen.“

Intensiver Austausch nach dem Training mit Stephan Fürstner (li.). Foto: Vollmer

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