Rasantes Remis im Prinzenpark, Özmezarcis Zukunft offen

3. Juni 2018 von
Klasse Landesliga-Fußball für die neutralen Zuschauer. Stephane Dieugpeugbeu bereitete das 0:1 vor. Fotos: Moritz Eden
Anzeige

Braunschweig. Es hat nicht gereicht zur Meisterschaft in der Landesliga für den TSC Vahdet. Am letzten Spieltag gab es in einem rasanten Duell bei Freie Turner ein 1:1. Trainer Fatih Özmezarci hält seine Zukunft offen.

Anzeige

Aktualisiert 4. Juni 2018 9.00 Uhr

Ups, da hatten wir wohl den falschen Torschützen beim TSC Vahdet gesehen. Im Artikel ist das nun geändert. 

___

„Eine gute, aber keine überragende Saison“

Nach dem Abpfiff merkte man den Aktiven und Verantwortlichen des TSC Vahdet die Enttäuschung deutlich an. Auch drei Punkte bei Freie Turner hätten wegen des 10:0-Kantersieges des MTV Wolfenbüttel (wir berichteten) nicht mehr zum Wunder gereicht. „Wir hatten diesen einen Prozent Chance und daran haben wir geglaubt“, sagte Vahdet-Coach Fatih Özmezarci nach dem Spiel. Auch ihm stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Die Zuschauer dagegen sahen ein rasantes Fußballspiel. „Das beste in dieser Saison“, betonte Turner-Coach Kai Olzem. In der Tat sah man hier, warum beide Teams lange große Chance auf die Meisterschaft inne hatten und eine bemerkenswerte Saison gespielt haben.

Vor dem Seitenwechsel zeigte sich der TSC zielstrebiger, ging nach etwas mehr als einer halben Stunde folgerichtig durch Guy Michel Grah in Führung und hielt damit selbst alle Chancen offen. Währenddessen ließ der MTV Wolfenbüttel am Biberweg die Muskeln spielen und eilte nach der Pause uneinholbar davon. Beim TSC Vahdet schwand die Hoffnung. Und auch die Kräfte verließen den Türkischen SC. „Dass Spieler wie Mehmet-Ali Tozlu trotz des Ramadan-Monats immer wieder exzellente Leistungen abrufen zeigt, dass wir eine gute Mannschaft beisammen haben“, betonte Özmezarci nach dem Abpiff.

Kurz vor dem Spielende kamen auch die Turner zu ihrem Tor, die weite Strecken des zweiten Abschnitts das bessere Team waren. Innenverteidiger Marvin Fricke war nach einer Ecke vorne geblieben, verwertete nun eine kluge Hereingabe von Hendrick Neumann zum Ausgleich (84.). „Unter dem Strich war es eine gute Saison, aber keine überragende“, erklärte Olzem. „Auf diese Übergangssaison, wie wir sie ja hatten, können wir dennoch stolz sein. Wir wissen, was wir verbessern müssen.“

Trainerkollege Fatih Özmezarci lobte noch einmal explizit sein junges Team und verriet dabei, dass Regionalligist Germania Halberstadt großes Interesse an Eigengewächs Stephane Dieugpeugpeu habe. Und: „73 Punkte aus 30 Spielen reichen normalerweise zum Aufstieg. Glückwunsch nach Wolfenbüttel, die eine überragende Saison gespielt haben!“ Ob Özmerzarci dagegen in der nächsten Saison wieder angreifen wird, konnte er noch nicht sagen. Am heutigen Abend ist ein Gespräch mit ihm und Co Kubilay Kaan Kaptan und dem Vorstand des TSC Vahdet angesetzt. 

Große Enttäuschung beim TSC Vahdet nach Abpfiff. Jungs, auch ihr wart der Wahnsinn in dieser Saison, danke! Foto: Moritz Eden

Zahlen & Fakten

Freie Turner: Keul, Behrens, Badiki, Schreyer, Neumann, Kaupert, Fricke, Mastel, Bräunig, Nowak, Ebeling Trainer: Kai Olzem

TSC Vahdet: Genetiempro, Grah, Gehde, Uysal, Tozlu, Hoffmann, Ilica, Seker, Bagci, Dieugpeugpeu, Jankir Trainer: Fatih Özmezarci

Torfolge: 0:1 Guy Michel Grah (34.), 1:1 Marvin Fricke (84.)

Mehr lesen

Zweistellig! MTV Wolfenbüttel ballert sich zur Meisterschaft

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: sport@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-19
Anzeigen