Reife Leistung: Herzöge klauen Spiel eins in Bad Honnef

10. März 2018 von
Tom Alte lieferte an beiden Ende des Feld wichtige Impulse. Foto: Reinelt/PresseBlen.de/Archiv
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Bad Honnef/Wolfenbüttel. Gelungener Playoff-Start für die Herzöge Wolfenbüttel! Durch einen 83:76 (43:40)-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf nimmt das Team von Coach Steven Esterkamp  einer 1:0-Führung in das zweite Spiel der Achtelfinal-Serie am kommenden Wochenende und haben bereits dort die Chance, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Demetrius Ward führte die Herzöge mit 22 Punkten an. 


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Ward mit heißer Hand von „Downtown“

Zum zweiten Mal in dieser Saison konnten die Herzöge Wolfenbüttel in Bestbesetzung antreten und auf alle Doppellizenzspieler zurückgreifen. Dennoch hatte das Team von Coach Steven Esterkamp einige Anlaufschwierigkeiten, um ins Spiel zu finden: die Dragons starteten mit 7:0 besser, erst nach knapp drei Minuten gelang Lars Lagerpusch der erste Korb für die Gäste. Mit einem 10:2-Lauf erspielten sie sich nach fünfeinhalb Spielminuten die erste Führung der Partie (10:9).

In der Offensive setzten die Herzöge auf frühe und schnelle Ballbewegung, defensiv intensivierten sie ihre Anstrengungen nach den Anfangssequenzen zunehmend. Im zweiten Viertel erhöhten die Wolfenbütteler so zwischenzeitlich auf bis zu neun Punkten (39:30, 17.), angeführt von Thomas Michel verkürzten die Hausherren bis zur Halbzeit wieder auf 40:43. Demetrius Ward traf in der ersten Hälfte starke vier von sechs Dreiern (14 Punkte), Lars Lagerpusch war mit neun Zählern ebenfalls ein Aktivposten der herzoglichen Angriffsreihe.

Herzöge beweisen Abgeklärtheit

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf: immer wieder zogen die Lessingstädter auf maximal sieben Punkte weg, doch die Rhöndorfer hatten wiederholt Antworten parat. Mit einem knapp Vorsprung für die Gäste ging es in den Schlussabschnitt. In diesem sorgte Center Tom Alte mit zwei krachenden Dunkings zu Beginn für Highlights, Anton Geretzki konterte indes ganz trocken von „Downtown“ (62:65).

Es waren aber die Wolfenbütteler, die abgeklärter agierten und in den entscheidenden Moment zur Stelle waren. Demetrius Ward erhöhte mit seinem sechsten erfolgreichen Distanzwurf auf 77:68 (38.) – die Vorentscheidung. Constantin Ebert bescherte seinem Team per Korbleger den höchsten Vorsprung der Begegnung (79:68, 38.), Rhöndorfs Coach Thomas Adelt reagierte und nahm die Auszeit. Aus der kamen die Gastgeber mit hohem Verteidigungsdruck und drei getroffenen Freiwürfen, die nochmals Hoffnung aufkeimen ließen. Doch nach zwei Ebert-Freiwurftreffern verfehlte Viktor Frankl-Maus vom Perimeter für die Drachen, sodass Ward 25 Sekunden vor der Schlussirene endgültig den Sack zumachen konnte. Einziger Wermutstropfen des Abends ist eine mögliche Verletzung von Tom Alte, Details zu seinem Zustand sind aktuell noch nicht bekannt.

Zahlen & Fakten

Viertelübersicht: 17:23, 23:20, 17:16, 19:24

Herzöge Wolfenbüttel: Ward 22 (6/9 Dreier), Figge 17, Lagerpusch 13, Alte 11, Ebert 9, Angerstein 6, Bilski 3, Thompson 2, Bothe, Güldenhaupt, Pöschel, Mpacko Coach: Steven Esterkamp

Dragons Rhöndorf: Taylor 17 (13 Reb), Frankl-Maus 15, Michel 15, Möller 10, Watkins 9, Geretzki 7, Blass 3, Kneesch, Koschade, Reusch Coach: Thomas Adelt

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