Remis in Potsdam – Siegesserie der VfL-Frauen gerissen

6. Dezember 2018 von
Diesmal gab es "nur" einen Punkt zu bejubeln. Fotos: Agentur Hübner/Archiv
Potsdam/Wolfsburg. Mit einem 1:1 (0:0) trennten sich der 1. FFC Turbine Potsdam und der VfL Wolfsburg am Mittwochabend. Damit ist die Serie der Wölfinnen von zehn Liga-Siegen in Folge im letzten Spiel der Hinrunde gerissen.

Potsdam macht hinten dicht

Dabei konnten die Grün-Weißen zwar ein großen Chancenplus für sich verbuchen, doch die Möglichkeiten gegen die starke Abwehr der Gastgeberinnen nicht in einen Erfolg verwandeln. Nach einer umkämpften und torlosen ersten Halbzeit, landete das Leder in der 64. Minute erstmals im Netz, als Ewa Pajor sich die Kugel eroberte, eine Gegenspielerin stehen ließ, und das 0:1 über die Linie drückte. Die Hoffnung auf den nächsten Sieg währte für die Mannschaft von Stephan Lerch rund 20 Minuten. Dann verfrachtete die eingewechselte Viktoria Schwalm den Ball zum 1:1-Ausgleich (84.) in den Kasten. Die Frauen des VfL Wolfsburg verteidigen dennoch mit fünf Punkten Vorsprung vor dem FC Bayern München die Tabellenspitze

„Intensives Spiel“

„Man muss beiden Mannschaften ein Kompliment aussprechen. Es war ein sehr intensives und temporeiches Spiel. Ich glaube auch, dass der Platz nicht leicht zu bespielen war und dennoch haben es beide Teams gut gemacht. Direkt nach dem Spiel ist natürlich die Enttäuschung erstmal groß, weil wir hier zwei Punkte liegengelassen haben. Ich kann meiner Mannschaft fast nichts vorwerfen, einzig die Chancenverwertung hat uns heute den Sieg gekostet. Normalerweise bekommst du in Potsdam nicht so viele hochkarätige Tormöglichkeiten und dann ist es klar, dass wir nicht ganz glücklich sind über das Remis“, kommentierte Lerch die Partie auf der Homepage des Vereins. 

Zahlen und Fakten

1. FFC Turbine Potsdam: Fischer – Gasper, Elsig, Schmidt, Rauch – Cahynova, Zadrazil – Dieckmann, Chmielinski (75. Schwalm) – Petermann (75. Prasnikar), Huth

VfL Wolfsburg: Schult – Peter, Fischer, Doorsoun, Maritz – Hansen (77. Masar), Gunnarsdottir, Popp, Minde (84. Jakabfi) – Harder, Pajor

Torfolge: 0:1 Ewa Pajor (64.), 1:1 Viktoria Schwalm (84.)

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