Robin Becker-Sperre: Berufungsverhandlung am Dienstag

29. April 2019 von
Braunschweig/Frankfurt. Ist seine Saison doch nicht vorzeitig beender? Robin Becker hat am Dienstag ab 12.00 in einer mündlichen Berufungsverhandlung noch einmal die Möglichkeit, sich selbst zu den Vorwürfen gegen seine Person äußern.

Diese Sperre sorgte für großes Unverständnis bei allen, die es mit Eintracht Braunschweig halten. Wegen angeblicher rassistischer Äußerungen sperrte das Sportgericht des DFB Löwen-Profi Robin Tim Becker nach einer mündlichen Verhandlung am 26. April 2019 wegen unsportlichen Verhaltens in Form von Paragraph 9 Nr. 2 der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung für 5 Wochen und belegte ihn mit einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro (wir berichteten).

Eintracht-Trainer André Schubert hatte sich direkt demonstrativ vor seinen Spieler gestellt: „Robin ist in jeglicher Form ein vorbildlicher Spieler. Es macht mich betroffen, wie versucht wird, einen solchen Spieler öffentlich zu beschädigen.“ Beim gestrigen Heimspiel lief die Mannschaft in Aufwärmshirts mit dem Motto „Für Eintracht in Vielfalt. Für Robin!“ auf. 

Nachdem der 22-Jährige gegen das Urteil Einspruch eingelegt hatte, kann sich der Fußball-Profi am Dienstag in der mündlichen Berufungsverhandlung selbst zu den Vorwürfen gegen seine Person äußern. Das Gremium unter Vorsitz des stellvertretenden Vorsitzenden des DFB-Bundesgerichts, Oskar Riedmeyer, tagt in Frankfurt am Main.

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