Rücktritts-Abfindung: Erkauft Rebbe so Schmidts Schweigen?

22. Februar 2018 von
Martin Schmidt (re.) übte wohl schon länger intern Kritik am Fußball-Sachverstand. Foto: Agentur Hübner

Wolfsburg. Es rollen nicht nur auf dem Fußballrasen schwierige Zeiten zu auf den VfL Wolfsburg. Wie die Bild heute mutmaßt, liegt bei den „Wölfen“ intern mehr im Argen, als bisher bekannt war. 


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Ist der VfL so noch zu retten?

Dicke Abfindung trotz Rücktritts: Die Tatsache, dass Ex-Trainer Martin Schmidt beim VfL Wolfsburg satte 800.000 Euro Abfindung erhält, spricht Bände. Das berichtet die Bild und dreht die Schraube sogar noch weiter, spekuliert am Donnerstag: Hat sich der VfL Wolfsburg damit auch das Schweigen des 50-Jährigen erkauft?

Schon länger gab es Stimmen, die dem Schweizer intern offene Kritik am mangelnden Fußball-Sachverstand der sportlich Verantwortlichen nachsagten. Öffentlich tat dies Schmidt auch bis zu seinem überraschenden Rücktritt vor vier Tagen nicht. Im Zentrum der Kritik steht wohl Manager Olaf Rebbe. Ist auch für den 39-Jährigen bald Schluss bei den Grün-Weißen? Als Nachfolger wird öffentlich schon Jörg Schmadtke gehandelt. Eine schwierige Situation für die Wölfe im Abstiegskampf.

Ist der VfL Wolfsburg so überhaupt noch zu retten? Der neue Chefcoach Bruno Labbadia hat schon beim HSV gezeigt, dass es in weitaus auswegloserer Situation möglich ist. Am Freitag (20.30 Uhr) muss er in Mainz gewinnen, sonst droht dem VfL der Relegationsplatz. 

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