Saisonauftakt in der GFL: Lions zu Gast in Hamburg

3. Mai 2018 von
Niklas Römer und seine Lions starten in ungewohnter Rolle in die neue GFL-Saison. Foto: Maschauer
Braunschweig. Nachdem die New Yorker Lions mit zwei Siegen im Eurobowl-Wettbewerb in die neue Spielzeit gestartet sind, wartet nun auch der Saisonauftakt in der GFL auf die Braunschweiger. Am kommenden Samstag gastieren sie bei den Hamburg Huskies (16 Uhr).

Lions in ungewohnter Rolle

Vor dem Saisonstart in der GFL finden sich die New Yorker Lions in einer ungewohnten Ausgangsposition wieder. Seit 2013 gehen die Braunschweiger nach dem verlorenen Finale im vergangenen Jahr erstmals wieder als Jäger und nicht als Gejagter ins Rennen um den Titel im German Bowl XL. Das dürfte den Lions eine Extraportion Motivation verleihen, um in diesem Jahr ihr hohes spielerischen Niveau bis zum letzten Saisonspiel zu zeigen. Eine Kostprobe davon, was in ihnen steckt, zeigten die Braunschweiger am vergangenen Wochenende in der Partie gegen die Amsterdam Crusaders. Nachdem im ersten Spiel gegen Flash LA Courneuve noch ordentlich Sand im Getriebe steckte, folgte in der Partie gegen die Crusaders eine Machtdemonstration des neuformierten Lions-Teams. Mit 60:0 fegte man die Niederländer aus dem heimischen Eintracht-Stadion. Bereits zur Pause lag man komfortabel mit 49:0 in Führung, wobei der neue Spielmacher Jadrian Clark direkt mit sechs Touchdownpässen in einer Halbzeit einen neuen Rekord der Lions aufstellte. Den Schwung aus dieser überzeugenden Leistung wollen sie natürlich auch mit nach Hamburg nehmen, um dort einen erfolgreichen Start in die GFL-Saison feiern zu können.

Die Favoritenrolle ist dem Rekordmeister aus der Löwenstadt dabei eindeutig sicher. Schließlich haben die Huskies ganz andere Saisonziele als die Braunschweiger, denn auch in diesem Jahr werden die Hansestädter voraussichtlich erneut um den Klassenerhalt kämpfen müssen. In den ersten beiden Saisonspielen in der GFL gab es bereits zwei Niederlagen zu verkraften. Gegen die Berlin Rebels hatte man klar mit 0:24 das Nachsehen, während man sich im Duell mit den Kiel Baltic Hurricanes zumindest deutlich steigern konnte und eine reelle Chance auf den Sieg hatte. Am Ende reichte es allerdings nur für ein 14:24 aus Hamburger Sicht. Über ein solch enges Ergebnis würden sich die Huskies im Aufeinandertreffen mit den Lions vermutlich freuen. Schließlich gingen die beiden Partie im vergangenen Jahr mit 41:0 und 41:6 eindeutig zu Gunsten der Braunschweiger aus.

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