Schon Sonntag Meister? Wölfinnen mit der Hand an der Schale

10. Mai 2018 von
Drei Punkte fehlen noch zur vierten Meisterschaft. Foto: Agentur Hübner/Archiv
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Wolfsburg. Dem Ziel so nahe: Die Frauen des VfL Wolfsburg können nach ihrem gestrigen 2:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg am Sonntag (14.00) gegen die SGS Essen zum zweiten Mal in Folge und insgesamt zum vierten Mal Deutscher Meister werden. Pernille Harder und Ewa Pajor erzielten die Treffer.

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Dem Ziel so nahe

In der Nachholpartie des 18. Spieltages waren die „Wölfinnen“ von Beginn spielerisch dominant. Mit Tessa Wullaert und Noelle Maritz für Lara Dickenmann und Joelle Wedemeyer startete die Elf von Trainer Stephan Lerch vor mehr als 1.500 Zuschauern forsch und erfolgreich. Pernille Harder wuchtete den Ball von der Strafraumkante ins Freiburger Netz, da waren gerade vier Minuten gespielt. Die torgefährliche Dänin zog kurz darauf noch einmal aus der zweiten Reihe ab und scheiterte nur knapp (20.).

In der Folge trauten sich auch die Breisgauerinnen aus ihrer eigenen Hälfte und wurden prompt bestraft. Diesmal setzte Harder vor dem Tor Ewa Pajor ein, die aus kurzer Distanz einschieben konnte (33.). Bis zur Pause gab es weitere Hochkaräter für die Lerch-Elf, die es jedoch verpasste, den Vorsprung weiter auszubauen (38./42./43.).

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Caroline Hansen. SC-Torhüterin Maria Korenciova hielt ihr Team nun mehrfach im Spiel (46./50.), das in der Folge die beste Phase im Spiel hatte. Angreiferin Klara Bühl scheiterte frei vor Almuth Schult (49.), die nach einer Stunde gleich mehrfach in brenzliger Situation eingreifen musste. Einmal war Schult geschlagen, doch Nilla Fischer stand auf der Linie und konnte den Kopfball von Lina Magull klären (74.).

„In der Phase hatten wir etwas Glück“, erklärte Stephan Lerch nach dem Spiel, hielt aber dagegen: „Man hat aber unsere Mentalität gesehen, indem wir uns dagegengestemmt und das Spiel gewonnen haben.“ Erneut sprach der Trainer seiner Mannschaft ein Kompliment aus: „Da wir uns in der dritten englischen Woche befinden und uns in der einen oder anderen Situation vielleicht etwas Frische gefehlt hat. Unterm Strich bin ich sehr zufrieden, dass wir gegen einen sehr starken Gegner gewinnen konnten.“

Zahlen & Fakten

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer, Goeßling, Maritz – Gunnarsdottir (46. Jakabfi), Neto – Hansen (82. Dickenmann), Harder, Wullaert (73. Kerschowski) – Pajor

SC Freiburg: Korenciova – Minge (46. Lahr), Schöne, Puntigam, Simon – Fellhauer (46. Petermann), Hegenauer – Simic (70. Kayikci), Magull – Bühl, Gwinn

Torfolge: 1:0 Pernille Harder (5.), 2:0 Ewa Pajor (33.)

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