Schubert warnt vor Fortuna: „Sonst reicht es am Ende nicht!“

14. Februar 2019 von
Robuste Gangart: Fortuna Köln langt gerne zu. 59 Gelbe Karten und drei Gelb-Rote zeugen davon. Foto: Agentur Hübner
Braunschweig/Köln. Am kommenden Sonnabend (14.00) tritt Eintracht Braunschweig im Rahmen des 24. Spieltages beim SC Fortuna Köln an. Nach der ersten Niederlage des Jahres in der Vorwoche hofft André Schubert, die richtigen Schlüsse gezogen zu haben und fordert Leistungsbereitschaft von seiner Mannschaft ein.

„Fehler, die wir nicht machen dürfen.“

Geht es nach André Schubert, war die 2:3-Pleite gegen Wehen Wiesbaden (wir berichteten) eine kleine Delle bei der Aufholjagd, die seine Mannschaft aber nicht zurückwirft. „Die Niederlage sehen wir nicht als Rückschlag. Es war klar, dass wir Spiele haben werden, die wir nicht gewinnen.“, betont der Löwentrainer am Donnerstag in der Pressekonferenz vor dem Spiel in Köln. Allein auf die richtigen Rückschlüsse kommt es dabei an: „Wir wissen, dass wir in dem Spiel gegen Wiesbaden Fehler gemacht haben, die wir so nicht machen dürfen!“, gibt Schubert zu Protokoll. 

Nun geht es gegen die Fortuna vom Rhein. Unvergessen ist der blutleere Auftritt der Braunschweiger daheim am 5. Spieltag, als blau und gelb am Ende mit 0:2 noch gut bedient schien (wir berichteten). Seitdem hat sich nicht nur auf Braunschweiger Seite einiges getan. Für den nach Sandhausen abgewanderten Trainer Uwe Koschinat übernahm Tomasz Kaczmarek. Der 34 Jahre alte Pole durchlief mit seiner Fortuna ein langes Tal.

Onur Bulut fällt aus. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Punkte-Lieferant Fortuna?

Vor allem im heimischen Südstadion wurden die Rot-Weißen mehr und mehr zum Punkte-Lieferanten. Nur Braunschweig (10 Punkte) und Aalen (8) sind daheim derzeit noch schwächer als die Rheinländer (12). Aus den letzten zehn Spielen holte Köln lediglich 10 Punkte. Zuletzt gelang immerhin der lang sehnte dritte Heimsieg der Saison gegen den FSV Zwickau. Michael Eberwein traf dabei mit dem Tor des Tages – es war das erste Heimtor unter Kaczmarek überhaupt.

„Sie sind schwierig einzuschätzen, da sie in dieser Saison sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt haben. Dabei waren unerwartete Siege, aber auch sehr hohe Niederlagen.“, warnt Eintracht-Trainer Schubert deshalb und ergänzt: „Sie haben torgefährliche Spieler in ihren Reihen und erarbeiten sich viele Chancen“, und: „Sie sind körperlich sehr robust und erfahren.“

Viele ihrer Chancen vergeben die Kölner jedoch. Mit 22 Toren haben sie vier weniger erzielt als ihre kommenden Gäste aus Niedersachsen. Nur Sonnenhof hat noch seltener das Tor getroffen in der laufenden Saison. Bester Angreifer des SC ist Robin Scheu (5 Treffer), gefolgt von Moritz Hartmann (4) und Michael Eberwein (3).

Bulut und Sauerland vakant

Auf Braunschweiger Seite gibt es am Samstag voaussichtlich zwei Ausfälle: „Krankheitsbedingt wird Onur Bulut fehlen. David Sauerland war zuletzt ebenfalls leicht angeschlagen“, erläutert Schubert, der ansonsten auf alle Spieler setzen kann. Egal wer spielt, die Vorstellung der Löwen sollte in der Rheinmetropole besser sein als die gegen Wiesbaden. „Wir müssen fokussiert bleiben und immer ans Limit gehen“, nennt das Schubert, „Ansonsten wird es am Ende nicht reichen!“

0:2 unterlagen die Löwen Ende August daheim. Foto: Agentur Hübner

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