Schwergewichts-Judoka Breitbarth mit Bronze beim Comeback

22. Januar 2018 von
Bronze beim Comeback in Stuttgart: André Breitbarth. Foto: privat

Gifhorn/Stuttgart. Schwergewichts-Judoka André Breitbarth feierte bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart ein furioses Comeback und gewann nach langer Verletzungspause gleich die Bronzemedaille. Nun will der Olympia-Teilnehmer von 2016 mehr. 


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„Noch drauflegen“

Nach einer siebenmonatigen Verletzungspause war die erste Wettkampfteilnahme des Olympioniken nach eigener Aussage „in Ordnung“. Breitbarth habe sich besser gefühlt, als zuvor gedacht. Abgesehen von einer Erkältung, die den Leistungssportler noch vor dem Wettkampf schwächte, „liefen die Kämpfe konditionell ganz gut“, so André Breitbarth, der froh war, endlich wieder eingreifen zu können.

Zum Finale reichte es für den Titelverteidiger diesmal noch nicht. In der hervorragend besetzten Schwergewichtsklasse traf der 27-Jährige schon im zweiten seiner sechs Kampf auf den Finalgegner aus dem Vorjahr, Dino Pfeiffer, den er in der Verlängerung mit einer Hüfttechnik im Golden Score besiegte. Erst im Halbfinale musste sich André Breitbarth dem späteren Titelträger Johannes Frey geschlagen geben. „Insgesamt bin ich bei weitem noch nicht da, wo ich wieder hin will“, sagte der sympathische Hüne nach dem Wettkampf und ergänzte: „Ich bin nicht ganz unzufrieden, aber auch nicht zufrieden.“

Schon Anfang Februar steht Breitbarth in Belgien auf der Matte, bevor der Grand Slam in Düsseldorf mit wichtigen Punkten im Kampf um die Olympia-Nominierung wartet. „Mitte Mai beginnt die Qualifikationsphase für Olympia 2020. Bis dahin will ich an meine alte Form anknüpfen und noch darüber hinaus drauflegen“, kündigt Breitbarth an. Mit Johannes Frey, der erst kürzlich in die Leistungsklasse +100 gewechselt ist, hat er dabei intern einen neuen Konkurrenten.

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