Sieg verschenkt – Roosters gewinnen bei Grizzlys in Unterzahl

16. Dezember 2018 von
Marko Friedrich dreht das Spiel in Unterzahl. Foto: Hendrik Klein/Täger/Archiv
Wolfsburg. Am 28. Spieltag der DEL unterlagen die Grizzlys Wolfsburg vor 3257 Zuschauern den Iserlohn Roosters mit 1:3 (0:0, 0:1, 1:2). Dabei starteten die Grizzlys gut in das Spiel, ließen allerdings Chancen liegen – die Gäste erzielten den Siegtreffer in eigener Unterzahl.

Grizzlys scheitern am Abschluss

Mit einem Abtasten beider Teams ging es in die Partie, wobei der dreifache Vizemeister nach relativ kurzer Zeit mehr Schüsse auf das Tor zu verbuchen und auch über das gesamte erste Drittel mehr vom Spiel hatte. Doch trotz starker Spielzüge der Wolfsburger haperte es am richtigen Abschluss. Dort blieben die Gastgeber letztendlich zu harmlos und auch die Roosters wurden vor dem gegnerischen Gehäuse nicht wirklich zwingend.

Roosters netzen im Powerplay ein

Im zweiten Abschnitt kam Iserlohn mit mehr Druck auf das Tor aus der Kabine. Immer wieder prüften die Gäste David Leggio im Wolfsburger Tor, fanden in dem Schlussmann aber immer wieder ihren Meister. Den Hausherren hingegen gelang es nun deutlich seltener Offensivakzente zu setzen. Auch ein Powerplay zugunsten der Schwarz-Orangen brachte keine Wende, denn auch Niko Hovinen im Tor der Roosters war gut aufgelegt.

Iserlohn machte es mit der nächsten Strafzeit besser. Während Steven Raabe die Bank drücken musste, verteidigte seine Mannschaft in Unterzahl zunächst gut, doch nur wenige Sekunden vor dem Erreichen der Vollzähligkeit, netzte Jake Weidner per Direktabnahme zum 0:1 (34.) ein. 

Iserlohn entscheidet in Unterzahl

Nachdem die Grizzlys zwei Großchancen im Mittelabschnitt nicht umsetzen konnten, gelang dies in den letzten 20 Minuten. Kurz nach der zweiten Pause feuerte Wade Bergman auf das Gehäuse, doch Hovinen musste abprallen lassen. Neuzugang Jeremy Welsh war zur Stelle und verwandelte den Rebound zum 1:1 (42.) und erzielte damit seinen ersten Treffer für den neuen Arbeitgeber.

Drehen konnte das Team aus dem Allerpark die Partie allerdings nicht – im Gegenteil. In eigener Unterzahl fing Marko Friedrich einen Pass im eigenen Drittel ab, lief blitzschnell auf Leggio zu und jagte eiskalt das 1:2 (51.) in die Maschen. Ein erneuter Ausgleich gelang nicht mehr. Als Grizzlys-Coach Hans Kossmann den Extraattacker schickte, sorgte Luigi Caporusso für den 1:3-Endstand auf das verwaiste Tor.

Zahlen und Fakten

Torfolge: 0:1 (33:23) Jake Weidner (Orendorz, Camara/PP1), 1:1 (41:30) Jeremy Welsh (Bergman), 1:2 (50:31) Marko Friedrich (Matsumoto, Ellerby/SH1), 1:3 (59:19) Luigi Caporusso (Matsumoto, Ellerby/EN)

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