Sonntag Landesliga-Showdown! MTV oder TSC, wer wird Meister?

31. Mai 2018 von
Wer wird Meister der Landesliga? MTV Wolfenbüttel oder TSC Vahdet. Foto: Florian Eyermann
Region. Am Sonntag wird die Meisterschaft in der Landesliga entschieden. Während MTV Wolfenbüttel und TSC Vahdet den Aufstieg in die Oberliga im Fernduell unter sich ausmachen, spielen BSV Ölper 2000 und Freie Turner das Zünglein an der Waage. Wir haben bei den Trainern der drei dominierenden Clubs der Liga nachgefragt, was uns am letzten Spieltag erwartet. 

„Der letzte Schritt“

Als hätte sich nicht die ganze Spannungen ohnehin schon auf diesen letzten Spieltag in der Landesliga Braunschweig zugespitzt, ist es ein Husarenstreich der Spieltags-Planer im Fußball-Bezirk, das BS-Derby Freie Turner Braunschweig gegen den TSC Vahdet ausgerechnet auf den letzten Spieltag zu legen.

Zeitgleich tritt Tabellenführer MTV Wolfenbüttel beim BSV Ölper an, wo nur ein Sieg auch die sichere Meisterschaft bedeutet. „Den wollen wir unbedingt“, betont Michael Nietz. Viele hätten dem MTV-Coach schon vorher zum Titel gratuliert. „Das will ich nicht hören“, weist Nietz alle Lobhudeleien von sich. „Das wird definitiv ein schweres Spiel. Auswärts beim Letzten – das kenne ich noch gut aus meiner aktiven Zeit als Spieler“, so Nietz. „Wenn du da nicht früh in Führung gehst, kann das nach hinten losgehen.“

Die Vorbereitung auf das finale Ligaspiel nimmt man an der Meesche sehr ernst. Bewusst hat das Team trotz der Hitze drei Trainingseinheiten angesetzt für diese Woche, um am Sonntag optimal vorbereitet den letzten Schritt zu gehen. „Habil Turhan kennt den BSV sehr gut. Wir wissen, was auf uns zu kommt“, betont Michael Nietz. Verzichten muss er am Sonntag auf Timur Abali, der sich beim 5:1 in Landolfshausen die 5. Gelbe Karte einfing. „Wir haben einen breiten Kader“, hält der Trainer entgegen. „Es ist ein dickes Pfund, dass Freie Turner gegen Vahdet spielen“, blickt der 52-Jährige in die tabellarische Nachbarschaft. 

Tabellenführer MTV Wolfenbüttel muss zum Tabellenletzten BSV Ölper Foto: Florian Eyermann

„Es kann alles passieren“

 „Wir müssen erst einmal unsere Hausaufgaben machen“, entgegnete Fatih Özmezarzi. „Wir wollen gewinnen. Das wird nicht einfach gegen diese gute Mannschaft. Gleichzeitig müssen wir hoffen, dass der Letzte Ölper gegen den Ersten MTV punktet.“ Ein Remis am Biberweg könnte dem TSC Vahdet bei einem Sieg im Prinzenpark zum Meister machen. „Es kann alles passieren. Auch wenn die Chance prozentual sehr gering ausfällt – so lange es rechnerisch möglich ist, glauben wir daran, dass wir den MTV am letzten Spieltag noch überholen und Meister werden können“, schwört sich Özmezarci auf das Finale ein.

Auch das wird keine leicht Aufgabe. Schon das 2:2 im Hinspiel gegen Freie Turner war ein extrem körperbetontes und taktisch geprägtes Spiel. Özmezarci muss auf die verletzten Daniel Ziolo, Timo Richter, Ersin Arayici und Firat Ugrac verzichten. Abwehrrecke Semi Boog ist schon seit der 0:1-Niederlage in Lebenstedt nicht mehr beim TSC Vahdet. 

Der Zweite TSC Vahdet tritt bei Freie Turner an. Foto: Moritz Eden

„Wer oben steht hat es auch verdient“

Nachdem Freie Turner seit der Vorwoche nichts mehr mit der Meisterschaft zu tun haben, will Coach Kai Olzem im Saisonfinale gegen den Braunschweiger Konkurrenten großen Kampf entgegensetzen: „Wir haben den Anspruch, unseren Fans einen vernünftigen Abschied zu bieten. Wir wollen uns nichts nachsagen lassen“, erklärt Trainer Kai Olzem, der am Sonntag eine Top-Elf gegen den TSC ins Rennen schicken will. Fehlen werden Damir Vrancic, Paul Lakaschuss, Nevio Engel und Jannis Fischer. Rick Kaupert und Kevin Hintersdorf sind unter der Woche beruflich verhindert, sollen am Sonntag aber wieder dabei sein. „Es ist spannend, wer es macht“, freut sich Kai Olzem und bringt es auf den Punkt: „Wer am Ende da oben steht, hat es definitiv auch verdient!“

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