Stadt unterstützt die Herzöge und das Wolfpack

30. Mai 2018
Wolfpack und Herzöge sollen für die vergangene Saison 2017/2018 Zuschüsse bekommen. Fotos: Reinelt/PresseBlen.de, Jan F. Helbig/PresseBlen.de, Marc Angerstein
Wolfenbüttel. Der Basketball wird in der Lessingstadt seit Jahren groß geschrieben. Mit den MTV-Herzögen in der Pro B und dem Wolfpack in der 2. DBBL wurde in der vergangenen Saison 2017/2018 Basketball auf Bundesliga-Niveau geboten. Um finanzielle Unterstützung der sportlichen "Aushängeschilder" der Lessingstadt geht es aktuell in den politischen Gremien. Von Eva Sorembik

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Die beiden Vereine sollen für die abgelaufene Saison 2017/2018 Zuschüsse von jeweils 400 Euro pro absolviertes Punkt- und Play-Off-Spiele gewährt werden. Dies geht aus zwei Beschlussvorlagen der Stadt hervor, die am 15. Juni im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen zur Beratung auf der Tagesordnung steht, bevor im Verwaltungsausschuss die Mandatsträger über die Gewährung der Zuschüsse entscheiden.

Nach den „Richtlinien zur Förderung des Sportes in der Stadt Wolfenbüttel“ gewährt die Stadt auf Antragstellung jeder Mannschaft eines Wolfenbütteler Vereins, die dem Leistungssport zuzurechnen ist, und die Stadt überwiegend über die Landesgrenzen hinaus vertritt, eine Zuschussförderung für den laufenden Ligabetrieb. Diese liegt bei maximal 400 Euro pro Spieltag. 

Stadt über die Landesgrenzen hinaus vertreten

Sowohl die „Herzöge“ als auch das „Wolfpack“ hätten in der vergangenen Saison die Voraussetzungen für die Förderung erfüllt, heißt es in den Beschlussvorlagen. Demnach hatten die Basketballdamen des „Wolfpacks“ in der Saison 2017/2018 in der 2. Basketball-Bundesliga Nord insgesamt 25 Spiele gegen Mannschaften aus Niedersachsen (4 Teams), Hessen (1 Team), Nordrhein-Westfalen (4 Teams) und Berlin (1 Team) bestritten. Ihnen soll dementsprechend ein Zuschuss von 10.000 Euro zufließen.

Die „Herzöge“ sollen – nachdem sie bereits im März für die bis Ende 2017 absolvierten Spiele einen Zuschuss von 5.600 Euro erhalten haben – einen weiteren Zuschuss in Höhe von 5.200 Euro bekommen. Sie hatten in der Saison 2017/2018 in der ProB-Liga insgesamt 27 Spiele gegen Mannschaften aus Brandenburg (2 Teams), Nordrhein-Westfalen (3 Teams), Mecklenburg-Vorpommern (1 Team), Schleswig-Holstein (2 Teams) und Niedersachsen (3 Teams) bestritten.

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