Steelers mit Hitzeschlacht beim Spitzenreiter in Benefeld

3. Juli 2019 von
Zeitweise auf Augenhöhe mit dem Ligaprimus: Salzgitter Steelers. Foto: privat
Heidekreis/Salzgitter. Die Steelers Salzgitter haben ihr Gastspiel beim Spitzenreiter Benefeld Black Sharks am vergangenen Wochenende mit 28:14 geschlagen geben. 

Zu schläfrig am Anfang

Sie wollten mit einem guten Gefühl in die Sommerpause gehen. Die Gäste aus der Stahlstadt verteilten jedoch gleich zu Beginn der Begegnung zwei Geschenke an die Black Sharks. Zwar erzwang sich das Team um Headcoach Alexander Schadt drei Fehlversuche und einen folgenden Punt, doch ging der folgende Entlastungsversuch völlig daneben, als der Steelers-Returner das Ei nach einem Tackling nicht unter Kontrolle brachte und der freie Ball in die Endzone rollte. Die Hausheren schalteten am schnellsten, schnappten sich das Spielgerät und erzielten ihre ersten sechs Punkte in diesem Spiel. 

Die Gäste standen gut in der Defense, schafften es erneut, ihren Gegner zum punten zu zwingen. An der eigenen 15 Yard-Linie starteten die Steelers nun ihren ersten Versuch, aber mehr als eine Interception sprang dabei zunächst nicht heraus. Den Gegenzug von der 10 Yard-Linie konnten die Steelers zwei Mal abwehren. Der dritte Versuch der Sharks saß und es stand innerhalb kürzester Zeit 13:0. Auch im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste nicht zu ihrem Spiel, mussten weitere 6+2 Punkte hinnehmen. Endlich gelangen die ersten Punkte: Malte Röstel startete einen Lauf über 20 Yards in die Endzone der Sharks zum 21:7-Halbzeitergebnis (PAT Andru König). 

In der zweiten Hälfte stürmte die Offensive der Steelers mehrfach in wenigen Spielzügen über das gesamte Feld, scheiterte aber an der  Defensive der Black Sharks, die jetzt aber auch ein paar Unkonzentriertheiten offenbarte. In diesem dritten Viertel beherrschten die Steelers mit einer tollen Kondition den Gegner. Immer wieder drückten sie Benefeld an die eigene Endzone. Folgerichtig gelang Gero Herberling der zweite Touchdown für die Salzgitteraner zum 21:14 (PAT König). Die Steelers agierten auf Augenhöhe, mussten aber kurz vor dem Ende die Entscheidung hinnehmen und verloren 28:14.

„Nach dem verschlafenden ersten Viertel, zeigte die Mannschaft endlich, dass sie auch mit dem Tabellenführer mithalten kann“, analysierte Headcoach Schadt nach dem Spiel. Es sei eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Spiel gegen Benefeld erkennbar gewesen. „Den Spielern ein Kompliment! Als Neuling bei dieser Hitze dem ungeschlagenen Ligaprimus paroli zu bieten ist nicht ohne“, so Schadt. Die Steelers hoffen nun, nach der Sommerpause die letzten drei Spiele für sich zu entscheiden und so wieder den 2. Tabellenplatz der Landesliga zurückzuerobern. 

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