Strobl warnt vor wurfstarken 46ers: „John Bryant ist eine Macht!“

1. November 2019 von
Gießens Big Man John Bryant ist eine echte Erscheinung. Hier in der vergangenen Saison gegen Braunschweigs Joe Rahon. Foto: Agentur Hübner
Braunschweig. Nach dem spielfreien Wochenende steht für die Basketball Löwen in der BBL das nächste Heimspiel an – und das verspricht ein Spektakel! Am Sonntag (15.00) gastiert der Tabellenzwölfte JobStairs GIESSEN 46ers mit Star-Center Center John Bryant in der Volkswagen Halle. 

„Sie spielen schnell und haben gute Waffen“

„Wir haben unsere Trainingswoche gut genutzt und sehr hart trainiert“, ist sich Pete Strobl gewiss, dass sein Team den zuletzt tollen Spielrhythmus nicht verloren hat. Der Start in die easyCredit BBL-Saison fiel für die Braunschweiger mit drei Siegen bei nur einer Niederlage mehr als nur gut aus. Bei den kommenden Gästen ist das kurioserweise genau andersherum. Auswärts in Bamberg und in den beiden Heimspielen gegen Crailsheim und Aufsteiger Hamburg setzte es teils empfindliche Pleiten für das Team um Headcoach Ingo Freyer. Zuletzt schieden die Gießener im Pokal-Achtelfinale gegen Bamberg aus. 

Dass sie das Siegen nicht verlernt haben, zeigten die 46ers in der vergangenen Woche beim 86:68 gegen das EuroCup-Team von den EWE Baskets Oldenburg, wo sie von Beginn an das dominante Team waren. Diese Leistungssteigerung hängt direkt mit dem Ende des Formtiefs beim letztjährigen besten BBL-Offensivspieler John Bryant zusammen. Der Big Man konnte zu Beginn der Saison nicht an die überragenden Leistungen der letzten Saosn anknüpfen. Gegen Bamberg legte Bryant 22 Punkte, 5 Rebounds und 6 Assists auf, beim Sieg gegen Oldenburg waren es 9 Punkte, 10 Rebounds und 4 Assists. „John Bryant ist eine Macht und wie ein Fels in der Brandung“, beschreibt Pete Strobl den Gießener Big Man. 

Vier Gießener punkten zweistellig

Neben Center Bryant punkten drei weitere Gießener im Schnitt zweistellig. Der 22-jährige Spielmacher und 46ers-Topscorer Stephen Brown (14,7 PpS; 4,7 ApS) wie auch auf der wurfstarke Shooting Guard Teyvon Myers und der Ex-Braunschweiger Brandon Thomas, der im Schnitt 13,5 Punkte erzielt sind die besten Scorer bei den Mittelhessen. Deshalb gehe es laut Strobl darum, nicht vorrangig John Bryant, sondern die gesamte 46ers-Mannschaft zu stoppen. „Die Gießener haben starke, junge Beine und sie verteidigen sehr intensiv. Außerdem wollen sie ihre Angriffs-Optionen immer sehr schnell nutzen“, so der Löwen-Headcoach.

Wie schon im letzten Jahr sind die 46ers auch diese Saison ein gefährliches Team von jenseits der Dreipunktelinie: Sie versenken 38,1 Prozent ihrer Distanzwürfe und sind mit einer Feldtrefferquote von 50,2 Prozent aktuell das fünftbeste Team der Liga. Schwächen offenbaren die Gießener aktuell noch beim Rebound, wo sie trotz der Präsenz von John Bryant ligaweit auf dem drittletzten Platz rangieren (32 RpS).

Hier liegt der Vorteil klar bei den Löwen, die bisher das drittbeste Team (37,3 RpS) der Liga sind. Auch verbucht das Strobl-Team derzeit die meisten Ballgewinne (10,3 SpS) und erarbeitet sich am offensiven Brett fast zehn Feldwürfe pro Spiel mehr als die 46ers.

Löwen-Headcoach Pete Strobl weiß, wo die Stärken und Schwächen bei den Gießenern liegen. Foto: Agentur Hübner

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