Top Ten-Platzierung für Rudnicki bei WM in Südafrika

5. September 2017
Rudnicki (Bildmitte) hat sein selbst auferlegtes Ziel erreicht. Foto: privat
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Pietermaritzburg/Braunschweig. Der Braunschweiger Handicap-Radrennsportler und Unternehmer Andreas Rudnicki hat den 7. Platz im Straßenrennen bei der Paracycling-Weltmeisterschaft im südafrikanischen Pietermaritzburg erreicht. Das Rennen, in dem 61 Fahrer aus 34 Nationen antraten, gewann Hendrik Marvig aus Schweden. Ein Bericht von Thorsten Böttcher.


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Gestecktes Ziel erreicht

Bei strahlendem Sonnenschein am Kap hat Rudnicki sein persönlich gestecktes Ziel, unter die ersten acht zu kommen, erreicht. Denn damit ist ihm der Platz in der Nationalmannschaft für ein weiteres Jahr sicher. Im Zeitfahren ist Rudnicki wegen eines Fahrfehlers disqualifiziert worden, er hatte eine Markierung zu früh überfahren. „Ich war übermotiviert, schließlich war es meine erste WM-Teilnahme und ich hatte alles auf eine Karte gesetzt“, berichtete Rudnicki einsichtig. Das Zeitfahren gewann Michael Sametz aus Kanada.

Rudnicki fährt 12.000 Kilomter Rad pro Jahr

Rudnicki, der durch einen beidseitigen Klumpfuß-Restzustand und mit einem GdB von 70 gehandicapt ist, stellt seine Trainingspläne selbst auf und fährt jedes Jahr mehr als 12.000 Kilometer Rad. Inzwischen hat der Leistungssportler auch seine Ernährung für den Sport umgestellt. Rudnicki wohnt im Braunschweiger Stadtteil Lamme, ist dreifacher Familienvater und geschäftsführender Gesellschafter zweier mittelständischer Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern in Braunschweig und Bielefeld. Der RSV 23 Braunschweig und der GC Nendorf freuen sich über seine Vereinszugehörigkeit.

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