Steht nach unseren Informationen vor dem Aus bei Eintracht Braunschweig: Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. Foto: Agentur Hübner/Archiv
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12.11.2018

Trennung: Eintrachts Geschäftsführer Voigt kurz vor dem Aus?

von Frank Vollmer


Braunschweig. Die sportliche Entwicklung ist dramatisch beim Tabellenschlusslicht der 3. Liga. Nun steht der Geschäftsführer der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KgaA, Soeren Oliver Voigt, wohl kurz vor dem Aus beim Traditionsverein. 

Viele Fans kennen die Eintracht nur mit dem Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. Schon seit 17 Jahren ist der Absolventeiner Universität im schottischen Edinburgh in einer leitenden Funktion im Verein tätig.Nach regionalSport.de vorliegenden Informationen aus inneren Vereinskreisen zufolge bereitet man dort derzeit den Abschied von Voigt vor, der im Guten und einvernehmlich erfolgen soll.Der Zeitpunkt einer möglichen Trennungsei demnach noch ungewiss, auch, weil der 49 Jahre alte Manager das anstehende Lizenzierungsverfahren für den Ligabetrieb durchführen soll.

Hinter verschlossenen Türen werdenoffenbar bereits Gespräche mit möglichen Nachfolgern des gebürtigen Dortmunders geführt, der 2001 zunächst als Geschäftsführer der neu gegründeten Marketing GmbH vomSportmarketingunternehmen UFA SPORTS an die Hamburger Straße kam– auf Wunsch von Unternehmer und Geldgeber Michael Kölmel. Seitdem 1. Juli 2008 ist Voigt Geschäftsführer der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KgaA, war zwischen dem 1. September 2016und 03. Juli 2018 auch Vorstandsmitglied in der Deutschen Fußball Liga (DFL).

Fehlende Identität


Zuletzt war Voigt in der sportlichen Talfahrt der Löwen nicht mehr häufig in Erscheinung getreten. Das Tischtuch zwischen Aufsichtsrat und dem Geschäftsführer soll bereits länger Risse erhalten haben. Auch bei den Fans hatVoigtbisher keinen Beliebtheitspreis gewonnen. Der hartnäckige Vorwurf: in seiner Zeit beim Traditionsclub hat Voigt es versäumt, für den Verein eine entsprechende Identität zu entwickeln.Doch auch inseinerParade-Disziplin "Finanzen" blieb Soeren Oliver Voigt zuletzt glücklos. Laut Informationen unserer Redaktion erwartet der Club einen größeren finanziellenVerlustals angenommen: 5,5 Millionen Eurosollen es am Ende des Jahres sein.

Der Rauswurf des Geschäftsführers könnte ebenfalls teuer werden. Findet Voigt keinen direkten Nachfolgejob oder man einigt sich nicht anderweitig, würde der Manager die Löwen bis 2023 offenbar ein sechsstelliges Jahresgehalt kosten.Bis dahin hatteVoigt auf einer turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung im Sommer 2017 verlängert.

Akualisiert, 12. November, 19.49 Uhr


Eintracht Braunschweig hat das Gerücht mittlerweile entschieden dementiert. Sebastian Ebel wies das Gerücht zurück. Es entbehre jeglicher Grundlage (Mehr Hier).

Mehr lesen


https://regionalsport.de/ebel-dementiert-voigt-geruecht-entbehrt-jeglicher-grundlage/

https://regionalsport.de/im-sommer-verlaengert-voigt-bleibt-geschaeftsfuehrer-bis-2023/



https://regionalsport.de/offener-brief-fanrat-geht-ins-gericht-mit-der-vereinsfuehrung/


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