USC Braunschweig weiter sieglos – zweiter Satz als Mutmacher

1. Oktober 2018 von
Kapitän Johannes Gottschall wartet mit seinem USC weiter auf den ersten Saisonsieg. Foto: Moritz Eden/Archiv
Braunschweig. Der erste Satzgewinn ist dem USC Braunschweig in der 2. Volleyball Bundesliga geglückt, doch auf den ersten Punktgewinn wartet das Team von Trainer Markus Weber auch nach der 1:3-Heimniederlage gegen den SV Warnemünde (1:3). Die Braunschweiger verharren damit auf dem letzten Tabellenplatz.

Knackpunkt Satz drei

Spielstand 23:19 zugunsten des USC im dritten Satz, die erstmalige Führung nach Sätzen in greifbarer Nähe. Doch dann ist es wie so oft bei den Braunschweiger Zweitliga-Volleyballern: die Konzentration schwindet aus unerklärlichen Gründen, Fehler schleichen sich in das zuvor funktionierende System ein und holen den Gegner zurück in den Satz. Warnemünde, der Absteiger aus dem Vorjahr und nur aus Mangel an Aufsteigern in der Liga geblieben, nutzt die Unzulänglichkeiten gnadenlos aus und schließt den Satz mit sechs Punkten in Folge ab. 

„In den entscheidenden Momente sind wir nicht da, machen zu viele Stockfehler“, ärgerte sich Coach Markus Weber, der immerhin einen starken zweiten Spielabschnitt seiner Schützlinge bilanzieren konnte. Ein klares 25:18 und die bislang beste Saisonleistung präsentierten die Löwenstädter ihren treuen Zuschauern: „Das war wunderbar, hat rundum gepasst“, so Weber und stellte die rhetorische Frage: „Warum können wir nicht einmal eine gesamte Partie in dieser Form konstant durchspielen?“

„Uns fehlt der Punch“

Die Antwort darauf bekam der Trainer auch in den zweiten übrigen Sätzen zu sehen, die mit jeweils 20:25 an die Gäste von der Ostsee gingen. „Das, was wir in der letzten Saison an Defiziten hatten, wie die Feldverteidigung, haben wir deutlich verbessern können“, betont Weber, schränkt aber ein: „Auf anderen Seite fehlt uns aber insgesamt der Punch und der Druck im Aufschlag, der uns im Vorjahr ausgezeichnet hat.“

Nach den drei Auftaktspielen gegen Teams, die über dem USC einzuschätzen sind, stehen nun zwei eminent wichtige Duell im Kalender der Braunschweiger. „Natürlich haben wir uns erhofft, nach drei Spielen bereits gepunktet zu haben. Nun geht es eben mit etwas mehr Druck gegen Baden und Delbrück.“ Dort müsse seine Mannschaft nun einfach mal gewinnen, hat jetzt bis zum Auftritt in Baden am 14. Oktober erst einmal Zeit, die Köpfe freizubekommen. 

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