Ließ sich schon zu seinen Braunschweiger Zeiten ungern in die Suppe Spucken: Rafal Gikiewicz. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Ließ sich schon zu seinen Braunschweiger Zeiten ungern in die Suppe Spucken: Rafal Gikiewicz. Foto: Agentur Hübner/Archiv Foto: Agentur Hübner
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03.11.2019

Verrückt! Ex-Löwe Gikiewicz stellt sich Platzsturm entgegen

von Frank Vollmer


Berlin/Braunschweig. Ein wenig verrückt im positiven Sinn des Wortes war Rafal Gikiewicz schon immer. Beim gestrigen ersten Bundesliga-Hauptstadtderby verhinderte der ehemalige Löwenkeeper dank einer mutigen Aktion einen möglichen Platzsturm. 

Heißes Hauptstadt-Derby


Während Union Berlin und Hertha BSC sich auf dem Rasen ein enges Spiel lieferten, unterbrachen Chaoten aus dem Hertha-Block das Spiel immer wieder mit Pyro und Raketen, die aufs Spielfeld flogen.

Nicht nur Schiedsrichter Deniz Aytekin blieb dabei cool: Union-Schlussmann Rafal Gikiewicz – zwischen 2014 und 2016 66 Mal zwischen den Pfosten von Eintracht Braunschweig aktiv - verhinderte nach dem knappen 1:0-Sieg (Elfmeter durch Sebastian Polter, 87.) mutmaßlich einen Platzsturm, nachdem er 90 Minuten lang sein Tor sauber gehalten hatte.

Als nach Abpfiff etwa 30 Vermummte scheinbar mit dem Vorhaben den Platz zu stürmen aus dem Heimblock kletterten, stellte sich der 32-Jährige mutig entgegen. Während weit und breit kein Ordner oder Polizist in Sicht war, drängten Gikiewicz undeinige seiner Mitspieler die Chaoten gestenreich zurück auf die Tribüne. Der Pole wurde später für diese Aktion lautstark gefeiert: „Gikiewicz, Gikiewicz!“ - Wie gesagt, etwas verrückt war er eben schon inmmer.

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