Vertracktes Saisonfinale: MTV braucht Sieg und Schützenhilfe

3. Mai 2019 von
Noch einmal alles geben: Der MTV Braunschweig hofft auch auf die Konkurrenz. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Braunschweig. Am Samstag (19.00) geht es für den MTV Braunschweig zum letzten Spiel der Drittliga-Saison beim bereits abgestiegenen SV Anhalt Bernburg. Ein Sieg reicht den Mudrow-Jungs dabei nur bedingt - auch die Konkurrenz muss mitspielen.

Geht da noch was?

Die Situation ist an Spannung kaum mehr zu überbieten. Nach der unglücklichen 32:33-Niederlage im Wiederholungsspiel gegen die Füchse II verbleibt dem MTV Braunschweig eine letzte keine Chance auf den Klassenerhalt in der 3.Liga. Dabei ist die Mannschaft von Trainer Volker Mudrow auch auf ein wenig Schützenhilfe angewiesen.

Ohne einen eigenen Sieg geht gar nichts mehr – dessen ist man sich im Lager der Roten Löwen mehr als bewusst und wird mit Sicherheit noch einmal alles geben. Gerne hätte das junge Team gegen Tabellenführer Rostock und am Maifeiertag gegen Berlin gewonnen. In Bernburg müssen sie es nun, sonst ist der bittere Gang in die Oberliga Gewissheit. Dass die Mannschaft des MTV daran glaubt, es doch noch zu schaffen, so lange es möglich ist, sah man eindrucksvoll in den besagten zwei Spielen.

Vertrackt ist die Situation vor dem letzten Spieltag dennoch: Auch ein Sieg genügt am letzten Spieltag unter Umständen nicht zum Klassenerhalt. Gleichzeitig müssen die Reinickendorfer Füchse das Reserve-Duell gegen Flensburg-Handewitt für sich entscheiden. Dann ist die Partie Burgdorf gegen Ostsee für das Schicksal der Braunschweifer nicht mehr von Bedeutung.

Verliert das zweite Füchse-Team aber und die HSG Ostsee verliert gleichzeitig in Burgdorf, ist der MTV punktgleich mit Ostsee, den Füchsen und Bernburg und würde wegen des direkten Vergleichs in diesem Quartett auch bei einem eigenem Sieg in Bernburg direkt absteigen. Dieses Szenario gilt es am Samstag in der Sporthalle „Bruno Hinz“ in Bernburg aus den Köpfen zu streichen und frei aufzuspielen. Mut macht dabei das Hinspiel, als Philipp Krause und Co. die Anhalter mit 31:18 fachgerecht auseinander nahmen (wir berichteten).

Verzichten müssen die Braunschweiger im Saisonfinale auf den zuletzt starken Marko Karaula, der sich im Spiel am Mittwoch einen doppelten Handbruch zugezogen hat. Etwa 90 Fans begleiten den MTV nach Sachsen Anhalt.

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