VfL Wolfsburg im Abstiegskampf: Der Fokus liegt auf Leipzig

3. Mai 2018 von
Gegen RB das wichtigste Spiel des Jahres für den VfL Wolfsburg? Foto: Agentur Hübner
Wolfsburg/Teistungen. Der VfL Wolfsburg hat vor dem vorletzten Spiel der Saison die letzte Option gezogen. Am Donnerstag bezog das Team von Cheftrainer Bruno Labbadia Quartier in Victor’s Residenz Hotel in Teistungen. Dort gilt es, alle Konzentration auf das Spiel gegen RB Leipzig (Sa, 15.30 Uhr) zu legen.

„Optimale Bedingungen“

Entschied man sich vor der 1:3 Pleite gegen den HSV noch gegen ein Kurztrainingslager, gestaltet sich die Situation nun so, „dass wir auf der einen Seite noch mal zur Ruhe kommen wollen, auf der anderen Seite fokussiert und konzentriert arbeiten wollen. Deswegen haben wir uns dafür entschieden“, erklärte Labbadia am Mittwoch. In Teistungen finde man optimale Bedingungen vor. „Unter Zeitdruck haben wir versucht, das beste Trainingslager für uns zu finden, wo wir auch die Räumlichkeiten haben“, so der 52-Jährige. Dabei ginge es nicht um Luxus. Es heißt, eher, noch enger zusammenzurücken, damit nicht noch so ein Debakel passiert wie gegen den HSV und der Abstieg im 21. Jahr der Bundesliga gewiss wird. 

„Wir werden das nutzen, um viel Zeit miteinander zu verbringen. Ich hoffe, dass die Mannschaft sich dadurch weiter fokussiert, aber auch ein Stück weit runter kommt, um das Spiel in Leipzig konzentriert anzugehen“, bestätigte Bruno Labbadia.

16 Spieler nach Leipzig

Mit nach Leipzig fahren aktuell 16 Spieler. Darunter ist auch der gesperrte Paul Verhaegh (5. Gelbe Karte). „Wir nehmen alle mit, die trainieren können. Es könnte sein, das der ein oder andere noch dazu kommt“, hoffte Labbadia. Einer, der sich wieder im Training gemeldet hat ist Yannick Gehradt. Der Linksaußen hat am Dienstag einen guten Eindruck im Training hinterlassen. „Er macht einen guten Eindruck und ich finde ihn auch als Spieler gut. Er hat eine gute Qualität, aber auch extremen Trainingsrückstand.“

Egal wer aus dem ausgedünnten Kader des VfL am Samstag in Leipzig zum Einsatz kommt, die Aufgabe wird schwer und doch entscheidend für den Ausgang der Saison. Stürzt der VfL mit einer weiteren Negativleistung in die 2. Bundesliga? „Ich wünsch mir, dass wir das Spiel so angehen wie gegen den HSV, aber natürlich noch zwingender im vorderen Bereich. Im hinteren Bereich dürfen wir die Tor nicht so einfach zulassen, wie gegen den HSV. Es bedarf einer großen mannschaftlich geschlossenen Leistung. Ich hoffe dass wir auch ein Stück mutiger im vorderen Bereich auftreten. Das brauchen wir gegen Leipzig“, fordert Bruno Labbadia.

Yannick Gerhardt (li.) ist wieder dabei, Paul Verhaegh (re.) fährt gesperrt mit. Und was ist mit Wölfi? Foto: Agentur Hübner

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