Sebastian Polter - hier im Februar 2018 gegen Gustav Valsvik (li.) und Frederik Tingager (re.) – wird nicht mehr für Union Berlin spielen.
Sebastian Polter - hier im Februar 2018 gegen Gustav Valsvik (li.) und Frederik Tingager (re.) – wird nicht mehr für Union Berlin spielen. Foto: Agentur Hübner/Archiv
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29.05.2020

Vom Aufstiegsheld aufs Abstellgleis: Union Berlin wirft Sebastian Polter raus!

von Frank Vollmer


Berlin/Braunschweig/Wolfsburg. Das ist mal konsequent! Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin hat Sebastian Polter wegen "fehlender Solidarität" suspendiert. Der ehemalige Braunschweiger und Wolfsburger wird demnach nicht mehr für die Eisernen auflaufen.

Ärger wegen Gehaltsverzicht


Sein Vertrag wäre am Ende der Saison ohnehin ausgelaufen. Nun zieht der Verein einen verfrühten Schlussstrich unter dem Kapitel Sebastian Polter. "Es gehört zu den elementaren Werten des 1. FC Union Berlin, dass wir Unioner eine solidarische Gemeinschaft bilden, in der wir füreinander und für unseren Verein einstehen. Sebastian tut das als einziger Spieler der gesamten Lizenzspielerabteilung mit Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam leider nicht. Das ist für uns nicht nachvollziehbar und sehr enttäuschend", so Union-Präsident Dirk Zingler in einer Pressemitteilung des Vereins. Polter darf am Training zwar weiterhin teilnehmen, wird in den verbleibenden sechs Spieltagen aber nicht mehr berücksichtigt.

Der 29 Jahre alte Angreifer (2 Tore/2 Vorlagen) war im Sommer 2006 aus seiner Heimatstadt Wilhelmshaven in die U17 von Eintracht Braunschweig gewechselt und von dort aus ein Jahr später in den Nachwuchs des VfL Wolfsburg. Im Herrenbereich der Grün-Weißen konnte sich Polter nicht nachhaltig empfehlen und zog 2013 weiter zum 1. FSV Mainz 05.


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